Die weihnachtliche Beleuchtung vom KaDeWe über die Tauentzienstraße und den Kurfürstendamm bis zum Lehniner Platz, so die gute Nachricht vom Anfang dieser Woche, ist gesichert. Damit werden ab Freitag, 18.30 Uhr, immerhin 2,9 des rund 4,5 Kilometer langen Prachtboulevards illuminiert. Nun kommen noch weitere 450 Meter hinzu - allerdings erst nach einer großen Lücke.

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Wie das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg am Mittwoch mitteilte, übernimmt der Bezirk die Beleuchtung des Abschnitts zwischen Westfälischer Straße und Rathenauplatz. Diese Unterstützung, so Jörn Oltmann (Grüne), Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg, sei durch den „gezielten Einsatz von City-Tax-Mitteln“ möglich.

Auf 850 Metern bleibt es dunkel

Nachdem die Festbeleuchtung am Kudamm zunächst aufgrund fehlender Finanzierung zu scheitern drohte, wird damit nun weihnachtlicher Glanz sowohl am unteren, als auch am oberen Abschnitt des Straßenzuges leuchten. Allerdings bleibt eine empfindliche Lücke: Zwischen Lehniner Platz und Henriettenplatz bleibt es auf rund 850 Metern dunkel.

Dass die vom Bezirk gestiftete Beleuchtung nicht unmittelbar an die von der AG City organisierte Illuminierung anschließt, hat nach Auskunft von Helen Herold von der Wirtschaftsförderung des Bezirks vor allem technische Gründe: „Wir stellen eine Laternen-Weihnachtsbeleuchtung zur Verfügung, das ist ein anderes System und setzt tragfähige Laternenmasten voraus“, so Herold.

Tempelhofer Damm hilft Kurfürstendamm

Der Leuchtschmuck sei ursprünglich für die Beleuchtung am Tempelhofer Damm vorgesehen gewesen, doch die dortigen Laternen hätten das Gewicht nicht tragen können. „Insofern sind wir froh, dass wir sowohl auf dem Abschnitt am Breitscheidplatz noch zusätzlichen Schmuck anbringen können, als auch am oberen Abschnitt des Kudamms“, sagt Herold.