Zwei Neuigkeiten konnte Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) immerhin verkünden, als er am Montag die Öffentlichkeit darüber informierte, dass der Senat im Herbst ein Masterplan-Verfahren für die City West starten wolle:

Das seit Jahren leer stehende Telekom-Haus am Ernst-Reuter-Platz 6, Ecke Bismarckstraße soll abgerissen werde. Eigentümer Christian Pepper, Geschäftsführer der Pepper Gruppe, zu der auch das Europa Center gehört, will stattdessen ein Hochhaus bauen. Von der Höhe her soll es sich am benachbarten, 80 Meter hohen Telefunken-Hochhaus orientieren, das von der Technischen Universität genutzt wird.

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Einen überraschenden Durchbruch konnte Geisel auch für das Areal nördlich des Bahnhof Zoo an der Hertzallee verkünden. Das Gelände, auf dem einst ein Riesenrad gebaut werden sollte, hat die Münchner Reiß und Co. Real Estate gekauft, nachdem Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos, für SPD) auf das Vorkaufsrecht des Landes verzichtet hatte. Nun gibt es laut Geisel eine Einigung mit dem Investor, nach dem Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung ein gemischtes Quartier zu entwickeln. Entstehen sollen dort unter anderem 400 Wohnungen, davon 100 Sozialwohnungen.