Stadtentwicklung

City West bekommt neues Hochhaus und 400 neue Wohnungen

Bausenator Geisel stellte schon einmal vor, was mit dem Telekom-Haus passieren soll. Auch für ein weiteres Areal gibt es bereits Pläne.

Verwechslungsgefahr: Das Gebäude in der Mitte ist das Telekom-Haus, das abgerissen werden soll. Der Neubau soll so hoch werden wie das Telefunken-Haus (r.)

Verwechslungsgefahr: Das Gebäude in der Mitte ist das Telekom-Haus, das abgerissen werden soll. Der Neubau soll so hoch werden wie das Telefunken-Haus (r.)

Foto: dpa Picture-Alliance / DORIS SPIEKERMANN-KLAAS TSP / picture-alliance

Zwei Neuigkeiten konnte Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) immerhin verkünden, als er am Montag die Öffentlichkeit darüber informierte, dass der Senat im Herbst ein Masterplan-Verfahren für die City West starten wolle:

Das seit Jahren leer stehende Telekom-Haus am Ernst-Reuter-Platz 6, Ecke Bismarckstraße soll abgerissen werde. Eigentümer Christian Pepper, Geschäftsführer der Pepper Gruppe, zu der auch das Europa Center gehört, will stattdessen ein Hochhaus bauen. Von der Höhe her soll es sich am benachbarten, 80 Meter hohen Telefunken-Hochhaus orientieren, das von der Technischen Universität genutzt wird.

>>> Die Schlüsselprojekte in der City West im Überblick:

Einen überraschenden Durchbruch konnte Geisel auch für das Areal nördlich des Bahnhof Zoo an der Hertzallee verkünden. Das Gelände, auf dem einst ein Riesenrad gebaut werden sollte, hat die Münchner Reiß und Co. Real Estate gekauft, nachdem Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos, für SPD) auf das Vorkaufsrecht des Landes verzichtet hatte. Nun gibt es laut Geisel eine Einigung mit dem Investor, nach dem Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung ein gemischtes Quartier zu entwickeln. Entstehen sollen dort unter anderem 400 Wohnungen, davon 100 Sozialwohnungen.