Der Aufbau der Stände auf dem Breitscheidplatz ist fast abgeschlossen, am Donnerstag konnten die ersten Händler ihre Hütten beziehen. Sie bereiten sich auf den bislang längsten Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche vor. In diesem Jahr ist das Marktreiben von Montag, 24. November, bis Sonntag, 4. Januar 2015 zu erleben. Besucher können an 100 Ständen und Weihnachtshäuschen Glühwein und Punsch trinken, Bratwurst und Crêpes essen, aber auch handgefertigtes Spielzeug, Schmuck und Dekoration kaufen. Dazu haben 70 Schausteller ihre Karussells und Fahrgeschäfte aufgebaut.
Auch dieses Jahr hat der Lichtkünstler Andreas Boehlke für die festliche Beleuchtung gesorgt. Neben 100 illuminierten kleinen Weihnachtstannen wird er ebenfalls die 25 Meter hohe Tanne aus einem Lichterfelder Garten traditionell schmücken. Am Fuß der Tanne hat der Weihnachtsmann seine Hütte bezogen, in der er an jedem Tag von 16 bis 17 Uhr und am Heiligabend von 12 bis 13 Uhr Geschenke verteilt und Wünsche entgegennimmt.
Für die Sicherheit werden Polizisten vom Abschnitt 25 sorgen. Sie haben vor allem die Hütchenspieler und Taschendiebe im Blick. Gewarnt wird auch vor einem Glühweinpanscher aus den vergangenen Jahren. Es sei ein kranker Einzeltäter, der nicht geschnappt werden konnte, sagt der Abschnittsleiter Andreas Suhr. Deshalb hätte er nur einen Rat: „Nimm nichts von Fremden.“
Der Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche ist täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet, freitags und sonnabends von 11 bis 22 Uhr, am 24. Dezember von 11 bis 14 Uhr. Am 31. Dezember wird es vier Silvesterfeuerwerke geben. Die beiden ersten um 18 und 20 Uhr richten sich thematisch und musikalisch an die Kinder. Der Eintritt zum Markt ist auch in diesem Jahr frei. Daran soll sich vorerst nichts ändern.
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