Die Vorbereitungen für Dekoration und Beleuchtung zur Winter- und Weihnachtszeit sind in der City West in vollem Gange. Auch etwas Wintersport soll es demnächst geben, dafür sorgt das Bikini Berlin. Oben auf dem Haus an der Budapester Straße wird erstmals eine Eislaufbahn installiert. Die Dachterrasse des Hauses wird ab 1. Dezember zum Schlittschuhlaufplatz mit Blick auf den Breitscheidplatz. Die Bahn ist 220 Quadratmeter groß und soll bis zum 28. Februar 2014 täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet haben.
Bereits bei Baubeginn des Hauses sei an sein Unternehmen der Wunsch nach einer Eislaufbahn in der City West herangetragen worden, sagt Kai-Uwe Ludwig von Bauherr und Eigentümergesellschaft Bayerische Hausbau. Erwachsene zahlen für zwei Stunden Eislaufen drei Euro Eintritt, ermäßigt 1,50 Euro, Kinder ebenfalls 1,50 Euro. Schlittschuhe können auch ausgeliehen werden. Bis Schuhgröße 29 kosten sie zwei Euro für zwei Stunden, bis Schuhgröße 50 vier Euro für eine Stunde, sechs Euro für zwei Stunden.
Seit dem Wochenbeginn leuchten zur Winterverzierung an und im Bikini Berlin bis zu sieben Meter hohe Deko-Bäume, knapp 100.000 LED-Lämpchen und mehr als 17.000 Kugeln. Sie sollen bis zum 31. Januar zu sehen sein. Ab 6. November um 18 Uhr strahlt zudem eine dreidimensionale Videoanimation die Westfassade an. Die Mischung aus Musik, Licht und Animationstechnik wird bis zum 31. Dezember täglich von 17 bis 22 Uhr vier Mal pro Stunde eingeschaltet.
Rote Schleife leuchtet ab 26. November
Auch das Europa-Center bereitet sich auf die Winterzeit vor. Seit Dienstag wird das Gebäude am Breitscheidplatz wie im vergangenen Jahr mit seiner roten Schleife umhüllt. Sie soll im Dunklen leuchten, allerdings erst ab dem 26. November, 18 Uhr. Das Datum ist aus Rücksicht auf den vorherigen Totensonntag gewählt, der letzte Sonntag vor dem Advent, in diesem Jahr der 23. November. Voraussichtlich Anfang Januar wird die Schleife wieder abgenommen.
Seit drei Wochen werden die Lichterketten und Deko-Figuren der Wall AG installiert. Am Montagabend gab es bereits ein kleines Probeschalten der Baumbeleuchtung am Kudamm zwischen Joachimsthaler Straße und Gedächtniskirche. Nach und nach wird im November die Funktionstüchtigkeit der LED-Lichterketten überprüft. Am gesamten Kudamm, sowie an Tauentzienstraße, Uhlandstraße, Fasanenstraße, Grolmannstraße, Kantstraße und Reichsstraße werden 570 Bäume mit Lichterketten bestückt. Insgesamt sind es 50 Kilometer Kabel und 230 Kilometer Lichterketten – 200 bis 300 Meter pro Baum. Es hängen zahlreiche Sterne an den Straßenlaternen, außerdem stehen leuchtende Weihnachtsfiguren, Tore, Kegel-Lichtbäume und Lichtkuppeln an den Straßenrändern und auf Mittelinseln. Auch diese Leuchtdekoration wird erst am 26. November eingeschaltet und voraussichtlich sieben Wochen lang zu sehen sein.
kbe





