Mehrere maskierte Täter sind am frühen Freitagmorgen gegen 3 Uhr mit einem offiziell stillgelegten silberfarbenen „Opel-Vectra“ in ein Pfandleihhaus an der Wilmersdorfer Straße in Berlin-Charlottenburg gerast.
Dabei durchbrachen die Einbrecher eine am Geschäft angebrachte Jalousie sowie die Glasschiebetür des Haupteinganges. Im Geschäft zerschlugen sie Vitrinen und raubten Schmuck und andere Wertgegenstände.
Anschließend flüchteten sie mit einem zweiten Fahrzeug - einem hochwertigen Sportwagen ohne Licht -, während sie das Tat-Auto im Geschäft stehen ließen. Der Wert der Beute ist noch unbekannt.
Danach seien sie mit einem hochwertigen Sportwagen ohne Licht geflüchtet, hieß es. Dabei soll es sich um schwarzen „Audi“ des Typs A 6 oder A 8 handeln, mit dem die Täter über die Kantstraße in Richtung Savignyplatz fuhren. Eine Zivilstreife der Berliner Polizei konnte für kurze Zeit die Verfolgung aufnehmen - doch die flüchtigen Täter waren zu schnell.
Beamte der Kriminaltechnik sicherten Spuren am Tatort. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.
Der motorisierte Einbruch in der Fußgängerzone ist nicht der erste derartige Fall in diesem Jahr. Bereits im März hatten es Täter mit der gleichen Methode auf den selben Laden abgesehen. Bei den anderen Einbrüchen waren die Autos jeweils vorher gestohlen worden. Gefasst wurde bisher keiner der Täter.
mim


















