Bislang unbekannte Täter sind nach Informationen der Berliner Morgenpost am Montagmorgen gegen 6.45 Uhr bei dem Versuch gescheitert, am Kurfürstendamm 35 in Berlin-Charlottenburg Juweliergeschäft auszurauben. Der Laden befindet sich im Erdgeschoss eines Hotels zwischen Uhland- und Knesebeckstraße.

Nach ersten Erkenntnissen rammten die Kriminellen zunächst mit einem Auto den Eingangsbereich des Geschäfts. Zwar ging dabei die Scheibe zu Bruch, doch das dahinter angebrachte Sicherheitsgittern hielt stand.

Die Täter setzten zurück, um erneut mit Schwung in den Schaufensterbereich zu rasen. Doch dabei touchierten sie einen geparkten Wagen. Durch den Aufprall wurde dessen Alarmanlage ausgelöst.

Ein Hotelgast aus Finnland wurde durch den Lärm aus dem Schlaf gerissen und beobachtete, wie zwei maskierte Personen mit einem anderen, weißen Auto flüchteten.

Das Tatfahrzeug, ein Opel Omega, war offenbar zuvor gestohlen worden.

In den vergangenen Monaten gab es bereits mehrere Fälle, bei denen Kriminelle mithilfe von Autos in Berliner Juweliergeschäfte oder Pfandleihhäuser einbrachen. Oder aber es wurde versucht, Geldautomaten aus ihrer Verankerung zu reißen und auszurauben. Der jüngste Fall ereignete sich erst in der Nacht zu Montag in einem Einkaufscenter in Berlin-Haselhorst.

plet/sei