Blaulicht-Blog

Westend: Porsche-Fahrer fährt in Baustellenabsperrung

| Lesedauer: 9 Minuten
In Westend gab es einen schweren Unfall.

In Westend gab es einen schweren Unfall.

Foto: Pudwell

In unserem Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 7. Oktober 2022.

Westend: Porsche-Fahrer fährt in Baustellenabsperrung

Ein Autofahrer ist in der vergangenen Nacht an der Kreuzung Kaiserdamm / Messedamm in Westend (Charlottenburg-Wilsmersdorf) in eine Baustellenabsperrung gerast. Ersten Informationen von vor Ort zufolge wurde der Fahrer des Porsche SUV nicht verletzt. Das Fahrzeug wurde bei dem Unfall stark beschädigt. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ermittelt nun die Polizei.

Wustermark: Gasleitung beschädigt - Versorgung von 1000 Haushalten unterbrochen

Eine bei Bauarbeiten beschädigte Leitung in Wustermark hat am Freitagabend die Gasversorgung von mehr als 1000 Haushalten unterbrochen. Die Gasleitung der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg sei am frühen Freitagabend durch eine Fremdfirma beschädigt worden, teilte das Unternehmen mit. Die Versorgung der Ortsteile Elstal und Priort sei unterbrochen. „Die NBB arbeitet mit Hochdruck an der Beseitigung des Schadens“, hieß es weiter. Die Reparatur werde sich vermutlich über das Wochenende hinziehen. Wann genau die Versorgung der Haushalte in der Gemeinde im Landkreis Havelland wieder gewährleistet sein wird, war zunächst unklar.

Steglitz: Radfahrende Seniorin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Freitagmorgen ereignete sich in Steglitz ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer 79-jährigen Radfahrerin, bei dem die radfahrende Seniorin schwere Verletzungen erlitt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge soll sie gegen 9.25 Uhr den Fahrradweg am Wolfensteindamm in Richtung Schloßstraße entgegen der Fahrtrichtung befahren haben. An der Kreuzung Fronhoferstraße / Wolfensteindamm erfasste ein abbiegender Autofahrer die ältere Dame. Sie stürzte und verletzte sich an der Hüfte. Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Gesundbrunnen: Kind (5) bei Unfall schwer verletzt

Ein Kind ist am Donnerstag in Gesundbrunnen (Mitte) angefahren worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurde der Junge von dem Auto einer 41-Jährigen erfasst, als er mit seiner Mutter die Prinzenallee überqueren wollte. Die Autofahrerin war wegen stockenden Verkehrs auf den Radschutzstreifen ausgewichen und hatte die beiden Fußgänger übersehen. Der Fünfjährige stürzte auf die Straße und erlitt eine Verletzung am Kopf. Der Junge wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen übernimmt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Direktion 1 (Nord).

Auch interessant: Neuer Rassismusvorwurf gegen die Berliner Polizei

Lichtenberg: SEK-Einsatz nach schwerem Raub von polizeibekannten Jugendlichen

INach einem Raubüberfall auf einen 16-Jährigen in einem Park in Hohenschönhausen hat die Polizei mithilfe des Sondereinsatzkommandos (SEK) mehrere Wohnungen durchsucht - und einen Intensivtäter festgenommen. Gegen den 17-jährigen Tatverdächtigen lag ein Unterbringungsbeschluss vor, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten. Er wurde in eine geschlossene Klinik gebracht. Bei der Durchsuchung am Freitagmorgen in Neu-Hohenschönhausen verletzte der 17-Jährige sich leicht an der Nase und wurde ambulant versorgt.

Es wird gegen vier mutmaßliche Täter wegen Verdachts des schweren gemeinschaftlichen Raubs ermittelt. Die polizeibekannten 16- und 17-Jährigen sollen einen 16-Jährigen am 10. Juni diesen Jahres im Wustrower Park beraubt und verletzt haben. Den Ermittlungen zufolge haben sie ihn mit einer Schusswaffe bedroht, getreten und geschlagen.

Der Vater von einem der mutmaßlichen Täter erlitt bei den Durchsuchungen am Freitag einen leichten Schock und klagte über Herzschmerzen. Auch der 66-Jährige wurde ambulant behandelt. In den Wohnungen wurden zwei Schreckschusswaffen beschlagnahmt.

Hellersdorf: Seniorin von Tram erfasst - tödlich verletzt

An einer Tramhaltestelle in Hellersdorf hat es am Donnerstag einen tödlichen Unfall gegeben. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatte eine Frau gegen 16.15 Uhr an der Zossener Straße in Höhe Kastanienallee den Fußgängerübergang der Tram-Gleise betreten. Nach Aussage von Zeugen soll die 66-Jährige die in Richtung Stendaler Straße einfahrende Tram der Linie M6 nicht gesehen haben. Kurz vor dem Haltestellenbereich erfasste der Triebwagen die Seniorin frontal und schleuderte sie mehrere Meter weit auf die Warteplattform. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer und Rettungskräfte erlag sie ihren schweren Verletzungen noch am Unfallort. Die Ermittlungen zum Unfallhergang übernahm ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Direktion 5 (City).

Zehlendorf: Autos brennen - Druckgasbehälter explodiert

An der Anhaltinerstraße in Zehlendorf ist am Freitagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Wie die Feuerwehr auf Nachfrage der Berliner Morgenpost mitteilte, brannte ein 150 Quadratmeter großes Werkstattzelt, in dem Autos standen. Nach Angaben der Behörde brannten fünf Autos ab. Zudem waren Druckgasbehälter explodiert. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte, wählten viele Berlinerinnen und Berliner den Notruf. Es wurden keine Personen verletzt.

Nach Angaben der Verkehrsinformationszentrale Berlin war die Anhaltinerstraße wegen des Feuerwehreinsatzes zwischen Martin-Buber-Straße und Neue Straße gesperrt. Die S-Bahn-Linie S1 war zwischen Schlachtensee und Zehlendorf unterbrochen. "Bitte weiträumig umfahren, zum Beispiel mit der Linie S7: Friedrichstraße <> Nikolassee / Wannsee", twitterte die S-Bahn.

A115: Drei Lastwagen zusammengestoßen

Auf der Autobahn A115 sind zwischen den Anschlüssen Potsdam-Drewitz und Potsdam-Babelsberg drei Lastwagen zusammengestoßen. Einer der Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei in Brandenburg an der Havel mitteilte. Demnach war aus noch nicht geklärter Ursache am Freitagmorgen der hintere der drei Lastwagen auf den in der Mitte aufgefahren und hatte ihn noch auf den davor fahrenden geschoben. Während der Räumung der Unfallstelle war die Fahrbahn in Richtung Berlin voll gesperrt. Der Verkehr wurde über Potsdam-Drewitz umgeleitet. In dem Stau, der sich gebildet hatte, waren noch zwei Autos zusammengestoßen. Dabei blieb es laut Polizei jedoch bei Blechschäden. Zur Höhe des Schadens konnten noch keine Angaben gemacht werden.

Charlottenburg-Wilmersdorf: Rauch im Schillertheater – Vorstellung wurde abgesagt

Am Donnerstagabend kam es zu einer Rauchentwicklung im Keller des Schillertheaters an der Bismarckstraße. Die Vorstellung „Münchhausen“ musste abgebrochen werden. Verletzt wurde niemand. Wie ein Sprecher der Berliner Feuerwehr mitteilte, soll es einen Defekt in einem Trafo gegeben haben, woraufhin es zu einer Rauchentwicklung kam und der Rauchmelder ausgelöst wurde. Im Zuge dessen gab es einen Stromausfall.

Moabit: Mann rassistisch beleidigt und angegriffen

Ein 32-Jähriger soll in Moabit rassistisch beleidigt und angegriffen worden sein. Der Mann hatte um 5.30 Uhr die Polizei verständigt, weil er im Kleinen Tiergarten auf drei Männer getroffen sein soll, die ihn nach Drogen gefragt hätten. Als er sagte, dass er keine habe, hätten sie ihn rassistisch beleidigt und dann mit einem Stein beworfen, der ihn jedoch verfehlt habe. Anschließend hätten sie ihn mit Fäusten gegen den Kopf geschlagen. Als der 32-Jährige laut um Hilfe geschrien habe, seien die Täter geflüchtet. Der Mann rief neben der Polizei auch einen Rettungswagen. Er klagte über Kopfschmerzen und hatte eine Schwellung am linken Auge. Die Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.

Mitte: Taschendieb auf frischer Tat im Hauptbahnhof gestellt

Bundespolizisten konnten am Freitagmorgen im Hauptbahnhof in Mitte einen Taschendieb auf frischer Tat stellen. Der Mann soll gegen 6.25 Uhr einer Reisenden das Portemonnaie mit 85 Euro aus der offenen Umhängetasche gestohlen haben, als sie in einen ICE stieg. Allerdings bemerkte die 54-Jährige die Tat und rief um Hilfe. Zugpersonal und ein Bundespolizist im Zug hielten den Dieb fest, bis Verstärkung eintraf. Der 42-Jährige wurde festgenommen. Bei ihm wurde zudem ein Handy gefunden, dessen Eigentum er nicht belegen konnte. Der polizeibekannte Mann wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen.

Oranienburg: Aufwendige Bergung zweier Bomben steht bevor

Erneut steht in Oranienburg die Bergung und Entschärfung von zwei Weltkriegsbomben bevor - diesmal mit einem besonders aufwendigen Manöver. Obwohl in der Stadt seit der Wende bereits mehr als 200 Bomben unschädlich gemacht wurden, gelten die Arbeiten wegen der Fundorte in großer Tiefe als schwierig. Die Blindgänger könnten nach jetzigem Stand am 7. Dezember entschärft werden, teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit. Rund 2800 Menschen müssten dann innerhalb eines Sperrkreises ihre Wohnungen verlassen. Erst vor rund zwei Wochen wurde in Oranienburg eine Weltkriegsbombe gesprengt. Nach Schätzungen liegen dort laut Stadt wahrscheinlich noch rund 250 Weltkriegsbomben in der Erde.

( BM/dpa )