In unserem Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin vom Freitag, 2. September 2022.

A100: Lkw umgekippt - Lange Staus

Auf der Berliner Stadtautobahn (A100) hat sich am frühen Freitagabend ein schwerer Lkw-Unfall ereignet: An der Ausfahrt Kaisersdamm Süd kippte gegen 17.40 Uhr ein Lastwagen auf die Seite. Wie die Feuerwehr bei Twitter mitteilte, kam der Fahrer schwer verletzt in eine Klinik. Mithilfe eines Krans wurde der Lkw wieder aufgerichtet. 26 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Kaiserdamm-Süd abgeleitet, wie die Verkehrsinfomationszentrale (VIZ) mitteilte. Es kam zu einem langen Stau. Am Abend wurde die Strecke für den Verkehr wieder freigegeben.

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Staaken: Feuer in Lagerhalle

In einer leerstehenden Lagerhalle in Staaken (Spandau) ist am Freitagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Die 300 Quadratmeter große Lagerhalle am Finkenkruger Weg war während des Brandes größtenteils eingestürzt, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Die Brandbekämpfung sei von außen mit mehreren Strahlrohren und über eine Drehleiter erfolgt. 75 Einsatzkräfte waren vor Ort. Nach Angaben der Feuerwehr wurden keine Personen verletzt.

Feuerwehrleute löschte die in Flammen stehende Lagerhalle über eine Drehleiter.
Feuerwehrleute löschte die in Flammen stehende Lagerhalle über eine Drehleiter. © dpa-Bildfunk

Durch den Brand kam es in Staaken zu einer starken Rauchentwicklung. Menschen waren den Angaben zufolge nicht in Gefahr. Auch der Zugverkehr auf der nahe gelegenen Bahnstrecke war nicht beeinträchtigt. Wie es zu dem Feuer kam, ist bislang unklar.

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Anfang August hatte nur wenige hundert Meter entfernt ein altes Kino am Zeestower Weg gebrannt. Die Löscharbeiten gestalteten sich für die 55 Einsatzkräfte schwierig, weil ein Teil des Gebäudes eingestürzt war.

Hellersdorf: Radfahrer kollidiert mit Tram

Bei einem Tramunfall wurde ein Radfahrer verletzt.
Bei einem Tramunfall wurde ein Radfahrer verletzt. © Peise

Ein Radfahrer ist am Donnerstag an der Risaer Straße in Hellersdorf bei einem Unfall mit einer Tram verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war der 79-Jährige gegen 9.20 Uhr beim Überqueren der Fußgängerfurt auf der Stendaler Brücke mit einer heranfahrenden Straßenbahn kollidiert. Der Senior stürzte auf die Gleise und erlitt schwere Kopfverletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen.

Neukölln: Mann zeigt Hitlergruß

Ein Mann hat am späten Donnerstagabend in Neukölln den verbotenen Hitlergruß gezeigt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatten Einsatzkräfte den 43-Jährigen auf dem Hermannplatz kontrolliert, weil er sich zuvor im U-Bahnhof Hermannplatz mit mehreren Fahrgästen gestritten hatte. Während der Kontrolle hob er seinen rechten Arm und rief lautstark eine nationalsozialistische Parole. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,5 Promille. Nach Feststellung seiner Identität konnte der Mann seinen Weg fortsetzen. Die Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen dauern an.

Märkisches Viertel: Fünf Männer überfallen 80-Jährige in ihrer Wohnung

Eine 80 Jahre alte Frau ist am Donnerstag in ihrer Wohnung an der Tiefenseer Straße im Märkischen Viertel (Reinickendorf) überfallen worden. Ein Mann, der vorgab, ein Paketbote zu sein, hatte gegen 12.30 Uhr bei der Seniorin geklingelt. Nachdem sie geöffnet hatte, war der Unbekannte, gemeinsam mit vier weiteren Männern, in die Wohnung eingedrungen. Er brachte die 80-Jährige zu Boden und fesselte sie.

Die Männer durchwühlten die Wohnung und bedrohten die Frau verbal. Sie flüchteten mit Geld und persönlichen Gegenständen. Nachdem die Frau sich aus der Fesselung befreien konnte, verständigte sie die Polizei. Die Einsatzkräfte kümmerten sich um die leicht verletzte Frau. Sie verständigten zudem einen Rettungswagen. Die Sanitäter übernahmen die weitere Versorgung. Die Polizisten sicherten in der Wohnung die Spuren. Die Auswertung der Spuren ist nun Teil der noch andauernden Ermittlungen der Kriminalpolizei.

Mitte: Radfahrerin beim Linksabbiegen mit Auto kollidiert

Eine Radfahrerin ist am Donnerstag bei einem Unfall in Mitte verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war die 26-Jährige beim Linksabbiegen von der Alexanderstraße auf die Karl-Liebknecht-Straße mit einem 23 Jahre alten Autofahrer kollidiert. Die Radfahrerin erlitt schwere Verletzungen am Kopf sowie an den Beinen und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen des Fachkommissariats für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5 (City) dauern an.

Oberschöneweide: Mann niedergestochen und ausgeraubt

Sanitäter behandeln den verletzten Mann.
Sanitäter behandeln den verletzten Mann. © Pudwell

Ein Mann ist am Donnerstagabend auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes an der Wilhelminenhofstraße in Oberschöneweide (Treptow-Köpenick) niedergestochen und ausgeraubt worden. Ersten Informationen von vor Ort zufolge wurde der Mann lebensgefährlich verletzt. Der Mann wurde in einem Krankenhaus notoperiert. Sein Gesundheitszustand ist stabil, er kann aber noch nicht befragt werden.

Die Polizei nahm einen 24-Jährigen Verdächtigen fest. Ob er für die Tat verantwortlich ist, müssen weitere Ermittlungen zeigen.

Gesundbrunnen: Zwei Männer durch Schüsse aus Auto verletzt

Zwei Männer sind am Donnerstagabend in Gesundbrunnen (Mitte) durch Schüsse aus einem Auto verletzt worden. Einer der Männer sei schwer verletzt in ein Krankenhaus gekommen, sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zum Freitag. Der zweite Mann sei ambulant behandelt worden. Mehr darüber lesen Sie hier.