Motorradunfall

Motorradfahrer stirbt nach Unfall auf der A10

Eine Panne zwang eine Bikergruppe zur Pause auf den Standstreifen. Als sie wieder losfahren wollten, kam es zur tödlichen Kollision.

Ein Fahrer wurde von der Maschine geschleudert

Ein Fahrer wurde von der Maschine geschleudert

Foto: Julian Stähle

Eine unglückliche Kettenreaktion hat am Freitagabend auf der A10 in Brandenburg zu einem tödlichen Motorradunfall geführt. Eine sechsköpfige Bikergruppe aus Wernsdorf (Königs Wusterhausen) musste bei Regen wegen einer Panne eines Fahrers auf dem Standstreifen stoppen. Als der Schaden behoben war, wollten sie ihre Fahrt fortsetzen. Beim Auffahren auf die Autobahn kam es allerdings dann zum seitlichen Zusammenstoß mit einem weiteren Motorradfahrer, der gerade die rechte Spur passierte.

Ein Fahrer kam dabei gegen die rechte Leitplanke und wurde von der Maschine geschleudert. Er flog über sein Motorrad und prallte auf der Leitplanke auf. Auch Ersthelfer konnten nichts mehr für den Mann tun, er verstarb noch vor Ort. Der andere Beteiligte wurde schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Die anderen Biker des Motorradclubs aus Königs Wusterhausen mussten das Unglück mit ansehen. Die Zufahrt zur Rettungsgasse gestaltete sich laut Autobahnpolizei schwierig. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde ein Sachverständiger der Dekra hinzugezogen. Die Autobahn musste teilweise gesperrt werden.