Razzia-Hintergrund

Mordanschlag: Mann in Gropiusstadt niedergeschossen

Ein Unbekannter hatte im Oktober 2015 auf einen Mann in Gropiusstadt geschossen. Die Tat steht in Zusammenhang mit der jüngsten Razzia.

Ein Mann ist am 20. Oktober 2015 von einem Unbekannten auf der Straße in Gropiusstadt niedergeschossen worden. Gegen 20.10 Uhr hörten Anwohner der Severingstraße mehrere Schüsse. Wie die Polizei damals mitteilte, hatte ein Unbekannter mit einer Waffe gefeuert. Die Schüsse galten einem 42- Jährigen, der sich auf der Straße aufgehalten hatte. Der Mann wurde von mindestens einer Kugel ins Bein getroffen und brach am Tatort zusammen, der sich in der Nähe der Gropius Passagen befand. Der Täter ergriff sofort die Flucht.

Seine Spur verlor sich damals sehr schnell, der Schütze entkam unerkannt. Ob er in der Nähe ein Fahrzeug hatte, blieb unbekannt. Die von Anwohnern alarmierten Rettungskräfte und Polizisten fanden den angeschossenen 42-Jährigen stark blutend auf dem Gehsteig. Nach einer Erstversorgung am Tatort wurde der Mann mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo die Schussverletzung sofort operiert wurde. Lebensgefahr bestand nach Auskunft der Polizei nicht. Über die Hintergründe dieser Tat hatten die Ermittler bis jetzt keine weiteren Angaben gemacht.