Lebensgefährliche Schüsse

Imbiss-Schütze von Adlershof weiter auf der Flucht

In Adlershof ist eine Frau vor einem Imbiss niedergeschossen worden. Sie schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Schütze ist der Polizei zwar kein Unbekannter. Die Suche nach ihm blieb aber bisher erfolglos.

Die Suche nach einem Unbekannten, der in der Nacht zum Montag eine Frau in Berlin-Adlershof niedergeschossen hat, ist bisher erfolglos geblieben. Das sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Der Mann hatte vor einem Imbiss eine 26-jährige Frau angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Anschließend flüchtete der Mann.

Nach Angaben der Polizei stand die Frau gegen 23.20 Uhr vor dem Imbiss an der Dörpfeldstraße Höhe Florian-Geyer-Straße in Adlershof, als der noch unbekannter Mann plötzlich das Feuer auf sie eröffnete. Sie erlitt schwere Verletzungen am Oberkörper und wurde noch in derselben Nacht in einem Berliner Krankenhaus notoperiert.

Zeugen zufolge soll der Täter mit einem Komplizen in einem silbergrauen Pkw in unmittelbarer Nähe vor dem Imbiss gewartet und die Frau unter einem Vorwand herausgelockt haben. Nach dem Schuss soll er gemächlich mit der Waffe in der Hand in das Fahrzeug gestiegen und Richtung Adlergestell gefahren sein.

Wie Morgenpost Online erfuhr, soll der Täter ein 56 Jahre alter Stalker sein, der bei der Polizei kein Unbekannter ist. Unbestätigen Informationen zufolge werden ihm Kontakte zum Rocker-Milieu nachgesagt. Auffällig ist, dass der Täter laut Zeugen trotz Halbglatze einen Zopf trägt. Wie Morgenpost Online weiter erfuhr, soll die 26-Jährige gelegentlich in dem Imbiss gearbeitet haben. Sie soll eine Tochter haben, die nun vorübergehend bei ihren Großeltern untergebracht ist. Das Opfer wird zurzeit auf der Intensivstation behandelt und schwebt nach wie vor in Lebensgefahr.