Neuer Standort

Mario Livoreka eröffnet neues Restaurant am Fasanenplatz

Mehr als eine Viertelmillion Euro habe der Gastronom in den neuen Standort investiert. Livorekas neues Restaurant heißt „Culaccino“.

Mario Livoreka vor seinem neuen „Culaccino“ am Fasanenplatz

Mario Livoreka vor seinem neuen „Culaccino“ am Fasanenplatz

Foto: Ricarda Spiegel

„Hier will ich in Rente gehen“, sagt Mario Livoreka. Der Gastronom hat Mitte Juli einen neuen Standort gefunden. Sein neues Restaurant heißt „Culaccino“ und befindet sich in den Räumen des ehemaligen „Esswein“ am Fasanenplatz. Mehr als eine Viertelmillion Euro habe er investiert, sagt Livoreka.

Zehn Tage vor der offiziellen Eröffnungsfeier, zu der unter anderen Simone Thomalla und Jörg Neubauer erschienen waren, hatte Livoreka das „Culaccino“ bereits als Testbetrieb laufen lassen. „Wir wollten sehen, wie die Gäste reagieren“, sagt der 42-Jährige.

Berühmte Kalbskoteletts in Butter-Salbei-Sauce

Gestartet hatte der aus dem Veneto gebürtige Gastronom 2002 am Südwestkorso mit dem „Ristorante Mario“. Danach führte er sechs Jahre lang in der Fasanenstraße sehr erfolgreich sein nach ihm benanntes Lokal, in dem Gäste wie Thomas Gottschalk oder Sami Khedira die berühmten Kalbskoteletts in Butter-Salbei-Sauce, lauwarmen Pulpo-Salat mit Scampi oder Kalbsleber „Venezianische Art“ genossen haben.

Weniger erfolgreich war Livorekas kurzes Gastspiel mit dem Restaurant „The Eats“ im Bikini Berlin in den Jahren 2014 und 2015. „Mieten und Preise waren zu hoch“, erklärt der Gastronom. Nach nur sechs Monaten – und noch vor der Insolvenz – stieg Livoreka wieder aus.

Saisonale Speisekarte

Nun blickt er optimistisch nach vorn. „Diese Lage am Fasanenplatz ist fantastico“, freut sich Livoreka. So seien die 60 Terrassenplätze von Ahorn beschattet, das sei „viel besser als von Linden“, so Livoreka.

Die Speisekarte ist saisonal gehalten, mit Klassikern wie Scampis vom Grill, Atlantiksteinbutt, Chateaubriand, und viel Pasta. Die Tagliolini sind hausgemacht, ebenso die Ravioli. Bislang gibt es mittags ein Zwei-Gänge-Menü mit Kaffee für zehn Euro. Livoreka hofft, dass nun auch viele Gäste aus der Umgebung wieder zu ihm kommen.