Filmpremiere

Alan Rickman zeigt „Die Gärtnerin von Versailles“ in Berlin

Der Schauspieler und Regisseur schlüpfte in die Rolle Ludwigs XIV. In seinem zweiten Regiewerk „Die Gärtnerin von Versailles“ spielt der 69-Jährige den französischen Sonnenkönig.

Foto: Sergej Glanze / Glanze

Alan Rickman scheint eine Vorliebe für lange Haare und dramatische Gewänder zu haben. Nachdem der Schauspieler einem jüngeren Publikum vor allem durch die Darstellung des Professor Severus Snape in den „Harry Potter“-Filmen bekannt wurde, schlüpft er jetzt in die Rolle Ludwigs XIV. In seinem zweiten Regiewerk „Die Gärtnerin von Versailles“ spielt der 69-Jährige den französischen Sonnenkönig, inklusive Allongeperücke, Rüschenhemd und Brokatmantel.

Bei der Deutschlandpremiere des romantischen Historiendramas im Kino in der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg hatte sich Rickman für seinen Gang über den roten Teppich trotzdem für einen klassischen schwarzen Anzug entschieden. „Ich habe natürlich nichts dagegen, einen König zu spielen“, so der Brite. „Genauso gerne würde ich den Papst spielen.“

Zusammen mit seiner deutschen Kollegin Paula Paul, die die Rolle einer Prinzessin übernahm, präsentierte Rickman am Mittwochabend die Geschichte der Landschaftsgärtnerin Sabine De Barra (Kate Winslet), die für den König auf Schloss Versailles einen Barockgarten anlegen soll und sich dabei in dessen obersten Gartenarchitekten André Le Nôtre (Matthias Schoenaerts) verliebt. „Es war so toll mit ihm, dass ich am liebsten nie wieder mit einem anderen Kollegen drehen möchte“, schwärmte Paul über die Zusammenarbeit.

Ebenso begeistert von dem berühmten Berlin-Besucher zeigte sich auch Schauspielerin Aylin Tezel, die neben Iris Berben und Claudia Michelsen zu den Premierenbesuchern gehörte. „Ich muss allerdings gestehen, dass ich keinen einzigen ,Harry Potter’-Film gesehen habe“, so die „Tatort“-Kommissarin.