Die beliebte Wissenschaftswoche Berlin Science Week steht vor der Tür. Am Sonntag, 1. November, wird sie zunächst offiziell eröffnet. Das Programm startet dann am Freitag, 6. November, und läuft bis zum Dienstag, 10. November. Insgesamt sind 350 hochkarätige Veranstaltungen an 115 Wissensorten geplant, so die Organisatoren.

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Zum ersten Mal ist dabei ein eigenes Programm für Familien und Kinder angekündigt, das im Festivalzentrum im Haus der Kulturen der Welt (Tiergarten) stattfinden und Live-Shows und Mitmachaktionen für Kinder ab vier Jahren bieten wird. Hier finden außerdem vom 6. bis 8. November diverse Live-Talks, Workshops, Filmvorführungen und Performances statt. Wer sie besuchen will, muss sich online für einen kostenlosen, dreitägigen Festivalausweis anmelden.

Viele Forschungszentren, Museen, Bibliotheken und Kulturorte öffnen in der Berlin Science Week ihre Türen. Besucherinnen und Besucher können so selbst bei Experimenten tätig werden oder an Diskussionen und Performances teilnehmen. Die meisten Programmpunkte der Berlin Science Week sind kostenlos, für besonders beliebte Veranstaltungen ist eine Online-Anmeldung notwendig. Vom 1. bis 10. November stellen Berliner Forschungspartner ihre Arbeit in 33 Stadtteilbibliotheken von Spandau bis Marzahn vor. Vom Quiz zum Sonnensystem bis zur Diskussion über altersfreundliche Städte. Sie sind kostenlos und ohne Anmeldung zugänglich.

Wo berührt Forschung unser Leben und wie verbindet sie Menschen?

Unter dem Motto „In Touch“ geht es in der Wissenschaftswoche unter anderem um die Frage, wie Forschung unser Leben berührt und wie sie Menschen miteinander verbindet. „Wissenschaft ist etwas zutiefst Menschliches. Angetrieben von Neugier, Kreativität und Leidenschaft prägt die Arbeit von Forscherinnen und Forschern unser aller Denken, Fühlen und Handeln“, erklärt Christian Rauch, Leiter der Berlin Science Week. Als Beispiele nennt er KI-Modelle, die in Sekunden lösen, woran Mathematiker Jahrzehnte rätselten, sowie Forschung zu Neurotransmittern, die dafür sorgt, dass Depressionen heute behandelbar sind.

Haus der Kulturen der Welt
Das Zentrum der Berlin Science Week 2026: das Haus der Kulturen der Welt im Tiergarten.© Jens Kalaene/dpa | Jens Kalaene

Zum Programm gehört auch ein Escape-Room-Spiel im Einstein-Zentrum für digitale Zukunft in der Wilhelmstraße 67. Dabei können Besucherinnen und Besucher ihr Können zum Thema Quantenphysik testen. Eine weitere Veranstaltung führt durch das historische Forschungsviertel Dahlem. Im Zeiss-Großplanetarium an der Prenzlauer Allee startet in der Science Week am 5. November ein neues Programm.

Die Berlin Science Week wird von der Falling Walls Foundation organisiert und vom Senat für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung gefördert.

mit dpa