Die beiden Weltraumteleskope James Webb und Hubble liefern neue, atemberaubende Aufnahmen des Weltraums. Aus den Aufnahmen hat das Zeiss-Großplanetarium eine kuppelfüllende Show über die „Juwelen des Kosmos“ und die Geschichte des Universums produziert. Diese feiert am 3. November Weltpremiere im Planetarium in Prenzlauer Berg.

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Das Planetarium liefert bereits einen Vorgeschmack auf die neue Sternen-Show: „Atemberaubende Aufnahmen der Weltraumteleskope James Webb und Hubble füllen die Kuppel mit farbenprächtigen Nebeln, leuchtenden Sternhaufen und fernen Galaxien – und machen die Tiefen des Alls unmittelbar erfahrbar.“

Die neue Planeten-Show soll von einzelnen Himmelsobjekten zu den großen Zusammenhängen führen. „Das neue Programm erklärt, welche astrophysikalischen Prozesse hinter den schillernden Strukturen stehen und wie sich aus dem Licht ferner Welten Erkenntnisse über Milliarden Jahre kosmischer Entwicklung gewinnen lassen“, teilt das Planetarium mit.

Die neue Show des Zeiss-Großplanetariums erklärt, wie Sterne entstehen

Die Space-Show soll unter anderem die Fragen klären: Wie entstehen Sterne? Was geschieht in den gewaltigen Gas- und Staubwolken? Und: Was verraten ferne Galaxien über die Geschichte unseres Universums?

NASA-Aufnahmen des Weltalls
Diese bipolare Sternentstehungsregion mit der Bezeichnung „Sharpless 2-106“ sieht aus wie ein hoch aufragender, himmlischer Schnee-Engel.© nasa | Nasa

„Das All ist voller Juwelen. James Webb und Hubble bringen einige davon zu uns – in unglaublicher Detailtiefe und Farbenpracht“, erklärt Tim Florian Horn, Vorstand der Stiftung Planetarium Berlin. „Aber wie bei jeder Schatzsuche wird es erst richtig spannend, wenn man herausfindet, was man da eigentlich entdeckt hat. Unsere neue Produktion nimmt das Publikum mit zu den prachtvollsten Fundstücken des Kosmos und zu den Geschichten, die diese Bilder aus den Tiefen von Raum und Zeit über unser Universum erzählen.“

Zeiss-Planetarium in Prenzlauer Berg setzt Reihe hauseigener Produktionen fort

Mit den „Juwelen des Kosmos“ setzt die Stiftung ihre Reihe hauseigener Fulldome-Produktionen fort, die den Stand der aktuellen Forschung mit immersiver 360-Grad-Vermittlung verbindet. In Zukunft soll das live moderierte Programm neben dem Zeiss-Großplanetarium auch in der Archenhold-Sternwarte im Treptower Park zu sehen sein. Die neue Show dauert 55 Minuten, der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro.

NASA-Aufnahmen des Weltalls
Das Hubble-Weltraumteleskop hat 2010 diese wogende Wolke aus interstellarem Gas und Staub eingefangen, die im Carina-Nebel aufsteigt. Sie ist 7500 Lichtjahre entfernt.© nasa | Nasa

Das Zeiss-Großplanetarium war nach eigenen Angaben mit über 370.000 Gästen im Jahr 2025 Deutschlands meistbesuchtes Planetarium und gehört damit zu den führenden Häusern für Wissenschaftskommunikation im deutschen Sprachraum. In den vergangenen zehn Jahren hatte die Stiftung Planetarium Berlin mehr als 3,5 Millionen Besucherinnen und Besucher. Zu der Stiftung gehören auch die Wilhelm-Foerster-Sternwarte und das Planetarium am Insulaner in Schöneberg, das derzeit wegen Umbaus geschlossen ist.

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