Zum Artikel „Gen Z regelt: Was droht am 31. Oktober in deutschen Städten?“ vom 29. Oktober 2026

Der wirtschaftliche Wohlstand unseres Landes schwindet rasant, und die Generation Z sägt mit beispielloser Vehemenz unentwegt an dem Ast, auf dem sie selbst sitzt. Die antiwirtschaftlichen und antikapitalistischen Protestaktionen einer Generation, die sich lautstark über mangelnde Zukunftsperspektiven beklagt, gleichzeitig aber die Fundamente unserer Wirtschaft torpediert, erweisen sich als vollkommen kontraproduktiv. Es ist eine bittere Ironie der Gegenwart, dass ausgerechnet die Alterskohorte, die am längsten unter den Folgen des aktuellen wirtschaftlichen Niedergangs zu leiden haben wird, durch eine tiefgreifende Blockadehaltung aktiv zu diesem ökonomischen Desaster beiträgt.

Der Kern des Problems liegt in einer fatalen Fehlannahme, dass viele junge Aktivisten Wirtschaftsbereiche wie Industrie, Handel und Energieversorgung als ideologische Feinde betrachten, die es zu bekämpfen gilt. Dabei wird völlig übersehen, dass eben diese Sektoren den Wohlstand, die sozialen Sicherungssysteme und auch die finanzielle Basis für jeglichen ökologischen Umbau überhaupt erst erwirtschaften. Wer pauschal gegen Deindustrialisierung protestiert, aber zeitgleich Schlüsselindustrien blockiert, fordert den wirtschaftlichen Kollaps regelrecht heraus. Die Quittung dafür sind sinkende Reallöhne, die Vernichtung von Arbeitsplätzen und eine kollabierende Infrastruktur. Die Gen Z wird diese Rechnung durch einen dramatischen Wohlstandsverlust bis hin zur Armut selbst zahlen müssen.

Alfred Kastner, per Mail

Zum Artikel „Elif Eralps Angst vor dem Hamas-Sympathisanten“, vom 30.10.2026

Was haben die Berliner verbrochen, dass ihnen solch eine Kandidatin für die Regierende Bürgermeisterin, Frau Elif Eralp, zugemutet wird, der Verhandlungspartner der SPD, Herr Krach, keine Ahnung von Berliner Verhältnissen hat und die Vertreter der Grünen auf Biegen und Brechen Senatorenposten besetzen wollen, ohne Rücksicht auf Verluste? Frau Eralp hat jetzt schon Angst um sich und ihre Familie vor Clans und extremen Palästinenservertretern. Ich kann diese Angst nachvollziehen, aber dann sollte sie sich nicht für die Wahl zur Regierenden Bürgermeisterin stellen, sondern Menschen, die mehr Mut haben und über ein demokratisches Rückgrat verfügen, die Position überlassen, falls es solche Personen noch in der Linken gibt.

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Herr Krach, der keine Ahnung von Berliner Verhältnissen hat, der ein Wahlversprechen nach dem anderen negiert und der noch dazu unter dem Anfangsverdacht der Vorteilsnahme in zwei Fällen und der Aufforderung zu Parteispenden in Hannover steht! Dieser Mann führt für die Berliner SPD die Sondierungsgespräche mit der Linken und den Grünen und verscherzt es sich damit auch mit den letzten SPD‑Wählern. Warum ernennt die SPD nicht Realpolitiker wie Frau Giffey und Herrn Hinkel zu Verhandlern und sorgt endlich mal dafür, dass die Linke der SPD entweder den Mund hält oder austritt und in die Linke eintritt? Frau Jarasch wie Herr Graf haben einen dürftigen und völlig diffusen Wahlkampf geführt, ohne klare Aussagen und Forderungen. Nun wollen sie aber natürlich als Zünglein an der Waage Senatorenstellen beanspruchen.

Heidrun Quandt, per Mail

Zum Artikel „Abgeordnetenhaus konstituiert sich: Kaum Frauen in der Opposition“ vom 29.10.2026

Es ist schon bezeichnend, dass ein Drittel der Abgeordneten der Linkspartei einen geisteswissenschaftlichen Hintergrund hat. Welchen Beitrag zur Wertschöpfung leisten diese Leute eigentlich? Sie wollen aber über die Geschicke der arbeitenden Bevölkerung in unserer Stadt entscheiden. Es ist abzusehen, dass wir eine rein ideologiegesteuerte Politik von der links-grünen Politszene zu erwarten haben. Das zeigt sich ja schon zwei Seiten weiter in derselben Ausgabe der Berliner Morgenpost, wo es schon wieder um „Berlin autofrei“ geht. Billiges Wohnen erhöht im Teufelskreis den Zuzugsdruck, wogegen aktuell mit Verdichtung und in Folge Einschränkung der Mobilität reagiert wird, beides zulasten der Lebensqualität. Die Stadt ist jetzt einmal „voll“. In anderen Regionen herrscht hingegen Bevölkerungsmangel. Dies auszugleichen, ist Aufgabe der Politik durch das Schaffen entsprechender Anreize zur Ansiedelung von Gewerbe, Infrastruktur und Arbeitsplätzen in entsprechend strukturschwachen Gebieten.

Wolfgang Babisch, per Mail

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