Ihre Teilnahme an den für diesen Samstag geplanten Protesten hat die Bundesschülerkonferenz abgesagt. Nun plant die Vereinigung am 20. November in Berlin eine eigene Demonstration. „Wir werden am 20.11. als Bundesschüler*innenkonferenz einen eigenen Protest in Berlin veranstalten und hier auch mit einem zivilgesellschaftlichen Bündnis auftreten“, sagte Amy Kirchhoff, Generalsekretärin der Bundesschülerkonferenz, in der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv. 

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Teilnehmen sollen daran demnach auch Lehrer und andere Jugendbewegungen. Zugesagt hätten bereits die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Bundeselternrat und Fridays for Future. 

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Ihre Generation sei aus vielen Gründen „wütend“, sagte Kirchhoff. „Da geht es um das Thema Rente und Altersvorsorge, um das Thema Arbeitsmarkt, aber auch der Alltag in Schulen, der einfach nicht ideal läuft, wo Schulen marode und kaputt sind.“

Kirchhoff zu «Gen Z regelt»: Unklar, wer dahintersteht

Die Bundesschülerkonferenz hatte sich bereits am Wochenende von den geplanten Protesten der Initiative „Gen Z regelt“ am 31. Oktober distanziert. Geplant sind Demonstrationen in rund 30 Städten, bei denen junge Menschen für mehr Klimaschutz, Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten und gegen die Wehrpflicht auf die Straße gehen wollen.

Proteste in Frankreich
Zahlreiche Demonstranten ziehen von der Porte d'Italie in Paris in Richtung Porte de Vincennes.© Marcus Golejewski/dpa | Marcus Golejewski

Dabei lehnt „Gen Z regelt“ Gewalt ausdrücklich ab. Bei Protesten in Frankreich und anderen europäischen Ländern war es zu Krawallen gekommen.

Kirchhoff verwies erneut auf „unklare“ Organisationsstrukturen hinter „Gen Z regelt“: „Man weiß nicht so genau, wer dahintersteht.“ Friedliche Proteste und das grundlegende Anliegen könne man aber unterstützen. „Die Wut, die Frustration und der Wunsch nach mehr Investitionen, vor allem in dem Bereich Bildung – das ist etwas, das wir auf alle Fälle mittragen wollen.“

dpa