Den Wohnungsmarkt in Berlin als schwierig zu beschreiben, ist wohl noch untertrieben. Bezahlbarer Wohnraum ist knapp. Und wer eine Wohnung sucht, muss oft auf die berühmte Nadel im Heuhaufen hoffen.

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Wohnungsportale im Internet, die den Überblick behalten, sind da für viele die letzte Hoffnung. Eben diese Hoffnung wird von den Betreibern dieser Plattformen immer wieder ausgenutzt. Die Verbraucherzentrale Berlin (VZB) hat derzeit das Online-Portal mietsofort.de im Blick – und warnt eindringlich vor versteckten Kosten.
Einmalzahlung für Inserate auf anderen Wohnungsportalen
„Wohnung gesucht, Rechnung bekommen“, schreibt die VZB unter ihren Post auf Instagram. Und erklärt, warum man auf mietsofort.de wahrscheinlich keine freie Wohnung findet, dafür aber eine Rechnung in Höhe von 79 Euro.
Wer in dem kritisierten Onlineportal eine passende Wohnung gefunden hat und den Anbieter kontaktieren möchte, muss sich zunächst registrieren. „Kurz darauf kommt eine Rechnung über 79 Euro, mit fünf Tagen Zahlungsfrist“, schreibt die VZB.
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Die Wohnungsplattform weist diesen Betrag irgendwo versteckt unter „Preise“ aus. Sie wirbt sogar damit, dass man kein monatliches Abo abschließt, sondern ein Software-Paket dafür erwirbt. Darin enthalten seien Marktdaten und ein Mietpreis-Check, ein Bewerbungsassistent, der ein individuelles Anschreiben passend zum Inserat fertigt, sowie diverse Checklisten.
Viele Wohnungen werden schon seit Wochen angeboten
Doch man bekommt laut VZB nicht mehr als den Zugang zu anderen Immobilienportalen, wo die Wohnungen originär angeboten werden. Eigene Angebot sind auf mietsofort.de nicht zu finden.
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In einer von der VZB durchgeführten Stichprobe seien außerdem bereits viele der Wohnungen schon seit Wochen oder gar Monaten auf den Originalportalen inseriert gewesen. „Ob die Wohnung dann noch frei ist, ist beim Berliner Wohnungsmarkt äußerst fraglich“, schreibt die Verbraucherzentrale. Der Anbieter nutze die Not der Wohnungssuchenden lediglich aus.







