Was sich in Reinickendorf rund um die Autobahn A111 im Bereich Seidelstraße abspielt, darf ruhigen Gewissens als nächstes Kapitel im Possenspiel um Berliner Baustellen bezeichnet werden. Wer das Gebiet rund um die sanierte Brücke der U-Bahnlinie U6 befahren will, braucht auch weiterhin vor allem eines: Zeit.

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Der Grund dafür ist ein kleines Stück Metall, das fehlt, um die Fahrbahn der A111 in Richtung Tegel wieder komplett zu öffnen. Weil das Leitplankensystem noch nicht wieder vollständig hergestellt ist, müssen Autofahrer weiterhin die Umleitung über die Ausfahrt Seidelstraße und die Auffahrt Scharnweberstraße nutzen.
Für die Leitplanken sei ein kompletter Umbau notwendig
Die Folge ist ein Verkehr, der auch auf die angrenzenden Wohngebiete ausweicht – und nahezu vollständig zum Erliegen kommt, wenn der Autobahntunnel Tegel mal wieder gesperrt ist.
Hinzu kommt, dass die U6 zwischen den Bahnhöfen Alt-Tegel und Kurt-Schumacher-Damm nur per Schienenersatzverkehr genutzt werden kann – wie seit Baubeginn Ende 2022. Dabei ist die Brücke über die A111 bereits seit Juni 2025 fertig saniert.
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Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird dieser Zustand noch bis ins Frühjahr 2027 hinein andauern. Denn für den Wiederanschluss des sogenannten Fahrzeugrückhaltesystems an die Brücke ist offenbar ein kompletter Umbau notwendig, um die Sicherheitsstandards zu erfüllen.
BVG ist in enger Abstimmung mit der Autobahn GmbH
Für den frisch ins Berliner Abgeordnetenhaus gewählten Reinickendorfer CDU-Politiker Felix Schönebeck ist dies „eine unglaubliche Posse“. Zumal es sich dem aktuellen Stand der Dinge nach nur um wenige fehlende Meter handelt, um das Leitplankensystem vollständig zu schließen.
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Derzeit befinde sich die BVG in enger Abstimmung mit der Autobahn GmbH, um das Problem endlich zu lösen, wie es heißt. Bis dahin werden sich alle Verkehrsteilnehmer rund um die U6-Brücke weiter mit den chaotischen Verkehrsverhältnissen begnügen müssen.







