Nach dem Fund eines Menschenschädels in Königs Wusterhausen (Landkreis Dahme-Spreewald) in Brandenburg geht die Polizei verschiedenen Hinweisen zur Identität des Toten nach. „Es sind zahlreiche Hinweise aufgrund des Zeugenaufrufs eingegangen, die sehr vielversprechende Ermittlungsansätze geliefert haben“, sagte ein Sprecher der Polizei. Allerdings warte man noch auf einige Gutachten. Unklar ist nach wie vor, wer den Schädel abgelegt hat.

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Der Schädel war vor Wochen abseits einer Straße entdeckt worden. Nun soll herausgefunden werden, woher der Kopf stammt. Weitere Skelett-Teile waren nicht auffindbar. Es handelt sich nach ersten Erkenntnissen der Polizei bei dem Verstorbenen um einen Mann um die 90 Jahre. Der Tod soll vor rund 20 bis 30 Jahren eingetreten sein.

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Der Schädel wurde noch nie bestattet

„Auffallend war im Ergebnis der Untersuchung, dass der Schädel noch nie bestattet worden war, da typische und nachweisbare Spuren am Knochen fehlten“, sagte der Sprecher Anfang September. Zudem waren keinerlei Spuren einer äußerlichen Gewaltanwendung sichtbar. Es gebe auch keine Hinweise auf ein Tötungsdelikt.

dpa