Der angekündigte Teil-Rückzug von Europas größtem Billigflieger Ryanair sorgte am Flughafen BER zuletzt für Aufregung. Der sogenannte „Ryanair-Effekt“ wird nach Einschätzung von Flughafen-Chefin Aletta von Massenbach zu rückläufigen Passagierzahlen führen. Vor diesem Hintergrund freuen sich die Verantwortlichen über jede Fluglinie, die den BER neu in ihren Flugplan aufnimmt.

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Wie das Portal Airliners sowie die „Märkische Allgemeine Zeitung“ berichten, soll ab März des kommenden Jahres die vietnamesische Fluggesellschaft Vietjet Flüge von Hanoi über Almaty in Kasachstan nach Berlin anbieten. Die Meldung stützt sich auf einen Post von Nelson Wu, Geschäftsführer der Frachtsparte Vietjet Air Cargo, auf dem Portal LinkedIn. Der Ticketverkauf soll demnach voraussichtlich im Dezember beginnen. Die Strecke sei in Planung, schrieb Wu.
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Offiziell bestätigt werden soll die neue Verbindung erst mit dem Verkaufsstart im Dezember. Über die Frequenz und die eingesetzten Maschinen gibt es aktuell noch keine Angaben. Für den Frachtbetrieb in Berlin suche Vietjet aber bereits Partner, hieß es.
BER-Chefin Aletta von Massenbach gab sich gegenüber der „Märkischen Allgemeinen“ noch zurückhaltend. „Wir sind in sehr guten Gesprächen“, sagte die Flughafenchefin lediglich.
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Vietjet ist derzeit auf Expansionskurs in Europa. Erst vor wenigen Tagen hatte die Airline ihre Verbindung über Almaty nach Prag in Betrieb genommen. Die tschechische Hauptstadt wird zweimal pro Woche, dienstags und samstags, mit einem Airbus A330 angeflogen. Eine ähnliche Taktung mit dem gleichen Flugzeugtyp gilt auch für den BER als nicht unwahrscheinlich.
tok






