Die Untergeschosse wurden errichtet, das Erdgeschoss auch noch, doch seitdem ruht die Baustelle rund um das Hochhaus-Projekt „Alexander-Tower“ am Alexanderplatz. Seit fast vier Jahren. Doch vielleicht nicht mehr lange. Wie der „rbb“ berichtet, hat mit der russischen Monarch Group der bisherige Investor knapp die Hälfte des Projekts an die Investmentgesellschaft Equora Capital verkauft.
Alexander-Tower in Berlin: Equora Capital übernimmt 49 Prozent der Anteile
Das in Luxemburg ansässige Unternehmen übernahm 49 Prozent der Anteile und erklärte gegenüber der „Immobilienzeitung“, dass es im Joint Ventures mit Monarch rund 400 Millionen Euro in das Hochhaus-Projekt an prominenter Stelle in Berlin investieren will. Geplant sei demnach ein Hotel mit 300 Zimmern sowie rund 300 Wohnungen.
Die Arbeiten am „Alexander-Tower“ starteten 2019, doch seit den Sanktionen gegen Russland infolge des Ukraine-Krieges konnte die Monarch Group nicht weiter finanzieren. Seitdem möchte Monarch das Projekt loswerden. Ursprünglich sollten dort bis Ende 2023 377 Luxus-Wohnungen auf 35 Etagen entstehen.


