Zum Artikel „Ein bisschen Texas in Berlin: Neuer Supermarkt von Edeka im Western-Stil“ vom 27. September
Kriege, Pleiten, schlechte Nachrichten. Ist es nicht mal eine schöne Info, wenn man sieht, was möglich ist mit entsprechendem Engagement. Das heißt, erst gute Ideen haben und dann auch in den modernsten Supermarkt investieren. Während es in Berlin in den normalen Supermärkten keine Sülze mehr gibt, wird hier eine 20 Meter lange Frischtheke eingerichtet. Ich wünsche alles Gute und viel Erfolg.
Norbert Ehmke, per Mail
Zum Artikel „Tausende Menschen demonstrieren in Berlin für sozialen Staat“ vom 26. September
Schön zu lesen, dass sich viele Bürger der Unfinanzierbarkeit der Sozialsysteme dergestalt entgegenstellen, dass sie dafür auf die Straße gehen, damit sich nichts ändert. Unverantwortlich, dass sich Politiker und Gewerkschaften der Mathematik zugunsten des Populismus verweigern und ihren Wählern suggerieren, es müsste sich nichts ändern, was Belastungen beinhaltet. Solange der Gesellschaft der Erfolg von „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“ vorgegaukelt wird, gehen wir dem finanziellen Kollaps entgegen.
Hans-Jürgen Schwanke, per Mail
Zum Artikel „Trauriger Tag für Berlin: Olympia-Bewerbung nun offiziell vom Tisch“ vom 24. September
Wie auch schon bei der Olympia-Bewerbung für die Spiele im Jahre 2000, 1993, hat die gleiche Koalition aus CDU/SPD die Bewerbung krachend und dilettantisch in den märkischen Sand gesetzt. Doch diesmal hat der Senat, unter unserem „Regierenden Tennisspieler“, mit der vorzeitigen Rücknahme der Bewerbung, Berlin wirklich der Lächerlichkeit preisgegeben. Statt nach Baden-Baden zu fahren und nach dem olympischen Credo „Das Wichtigste bei den Olympischen Spielen ist nicht zu siegen, sondern teilzunehmen …“ zu handeln, hat der noch amtierende Senat nicht den Mut gehabt, für Berlin als Austragungsort für Olympia und seine Bürger zu kämpfen! Ich als Berliner schäme mich für diesen Senat und auch als Berliner selbst. Ich bin froh und hoffe, dass es bald einen Senat, mit der Linken, geben wird, der die Interessen Berlins und seiner Bürger vollumfänglich vertreten wird. Weh tun mir vor allem die 6 Millionen Euro an Steuergeld, die der ungeschickte und unprofessionell agierende Sportmanager Kaweh Niroomand zusammen mit den anderen Politikern des Senats aus dem Fenster geworfen hat, ohne sich am Ende dem Wettbewerb um die Ausrichtung der Olympischen Spiele zu stellen. Dieses Geld hätte man an anderer Stelle, zum Beispiel für Schulturnhallen, sinnvoller ausgeben können. Wie auch schon 1993 hat der jetzige CDU/SPD-Senat den Fehler gemacht, nicht das Volk, mit einem Volksentscheid, einzubinden, stattdessen hat er wieder der Bevölkerung die Olympia-Bewerbung oktroyiert. Hier hätte man siegreich eine Olympia-Bewerbung erreichen können. Doch die Hybris des damaligen und des jetzigen CDU/SPD-Senats hat am Ende beide Olympia-Bewerbungen vergeigt und, nach meiner Meinung, wieder Schande über Berlin gebracht und Berlin wieder der Lächerlichkeit preisgegeben!
Oliver Marcks, per Mail
Zum Artikel „Linke Berlin: Skeptiker stellen Bedingungen für eine Regierung“ vom 25. September
So habe ich mir das vorgestellt: Erst mal fundamental auftreten, um dann anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben, wenn es mit der Regierung doch nicht klappt. Die anderen Parteien sollten es sich gut überlegen, ob sie mit dieser Linken-Partei eine Regierung bilden wollen. Die Linke hat den Regierungsauftrag. Dann soll sie ihn auch in der Minderheit wahrnehmen, wenn von vornherein solche Hürden aufgebaut werden. Mit der Enteignungsmasche, die hauptsächlich den Wahlkampf geprägt hat, wird es ohnehin nichts in dieser Legislaturperiode, weil entweder der Bund ein Gesetz dazu macht oder die zu erwartenden Klagen so lange dauern, dass alles so bleibt, wie es ist. Und wann werden die Verantwortlichen begreifen, dass dabei keine einzige neue Wohnung entsteht? Eher sollten sie dafür sorgen, dass konsequent gegen jeglichen Missbrauch von Wohnraum, damit meine ich Ferienvermietungen, minimal möblierte Wohnungen/Zimmer und Umbauten von Wohnungen zu Massenquartieren, vorgegangen wird.
Joachim Jeserig, per Mail
Zum Artikel „Berliner Linke will Nachtflugverbot am BER erweitern“ vom 27. September
Am besten von 18 bis 8 Uhr morgens. Was für Provinzpossen als Hauptstadt. Alles einstellen und ab aufs Fahrrad.
Mario Reinmann, per Facebook
Ich denke, bei Verspätungen sollte man Ausnahmen machen.
Ellen Lenkewitz, per Facebook
Zur Berichterstattung über den Besuch von Issa Remmo bei der Wahlparty der Linken
Es war schon ein kluger Schachzug des Remmo-Clan-Chefs, auf der Linken-Wahlparty aufzutauchen, immerhin hat er mit wenig Aufwand eine große politische Diskussion ausgelöst, der Regierungsbildung erst mal ein paar Steine in den Weg gelegt und vielleicht ganz nebenbei dem Clan eine Atempause verschafft.
Stefan Schrader, per Facebook
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