Zum Artikel „Regierung einigt sich auf Tankrabatt“ vom 19. September 2026

Was heißt hier „einigt sich“? Wer konnte einen derartig hohen Preisanstieg erwarten? Wohl keiner; somit gibt es für Klingbeil keine Verluste. Bei 2,20 Euro pro Liter nimmt er genug geplante Steuern ein. Außerdem, was bringen rund 7 Prozent Preisnachlass? Das ist keine wirkliche Entlastung, ist nur Makulatur.

Frank Siegfried, per E-Mail

Für den von der Regierung beschlossenen Tankrabatt fehlt mir jedwedes Verständnis. Mit der Gießkanne werden nun gerade diejenigen subventioniert, die es zum Teil wirklich nicht notwendig haben. Wer morgens an den Einfallstraßen der Stadt den Verkehr beobachtet, sieht, wie in jedem Auto nur eine Person sitzt, zudem häufig in PS‑starken Fahrzeugen, die wahre Spritschlucker sind. Warum man das unterstützen muss, erschließt sich mir nicht. Die hohen Energiepreise treffen zudem alle Bürger und nicht nur die Autofahrer. Hohe Gas- und Heizölpreise lassen Familien verzweifeln. Die Spritpreise werden zudem mit Verzögerung auch zu höheren Preisen an den Supermarktkassen führen. Wenn es der Regierung wirklich um eine sinnvolle Entlastung der Bürger ginge, wäre hier ein guter Ansatzpunkt.

Peter Dinkler, per E-Mail

Der Tankrabatt ist eine schreiende Ungerechtigkeit gegenüber den Millionen Nicht-Autofahrern, die durch ihre Steuern die Übergewinne der Ölkonzerne mitfinanzieren.

Elisabeth Gier, per E-Mail

Zum Artikel „Im Kranzler Eck gibt es bald Pizza und Pasta“ vom 19. September 2026

Bedauerlich, dass nun das letzte Kaffeehaus am Kudamm verschwindet und durch eine der zahllosen Pizzerien mit fast identischen Speisekarten ersetzt wird. Leider ist das der Zahn der Zeit. Zum Kaffeetrinken geht man ins Einstein oder zu Starbucks. Und wer keine Zeit hat, rennt mit Coffee to go durch die Gegend. Abgesehen davon verschwindet zusehends auch die deutsche Speisenkultur. Heutzutage geht man italienisch, türkisch, vietnamesisch, thailändisch, usbekisch und auch russisch essen, weil es „in“ ist. Dabei wird übersehen, dass auch „Mutters Küche“ Spezialitäten anbietet, und das gilt auch für feinste Kuchen und Torten.

Ilse Zippel, per E‑Mail

Zum Artikel „ZDF beendet ‚Magazin Royale‘, doch Böhmermann-Fans können hoffen“ vom 18. September 2026

Hört nun dieser Jan Böhmermann mit seiner Show im ZDF wirklich so ganz freiwillig auf oder wird er am Ende des Jahres vom ZDF einfach nur so, auf Zeit eben, vor die ZDF-Tür gesetzt? Vermutlich wird man die nächsten Tage nichts anderes als ein großes „Bla, bla, bla“ dazu von beiden Seiten zu hören bekommen. Mir sind diese Machenschaften um Jan Böhmermann völlig schnuppe, das tropft bei mir nur wie Wasser an einer Ente ab. Ende gut, alles gut? Vielleicht oder eher: Vielleicht doch nicht!

Klaus P. Jaworek, per E-Mail

Zum Artikel „Schlechte Stimmung: Vier von zehn Studenten geht es nicht gut“ vom 18. September 2026

Die schlechte Stimmung unter den Studenten kommt wenig überraschend. Schließlich handelt es sich hierbei um eine der wenigen Bevölkerungsgruppen, die sogar vom Bundesverfassungsgericht durch ein Urteil explizit vom eigentlich durch das Grundgesetz garantierten Existenzminimum ausgenommen wurde. Zudem hängt auch im akademischen Sektor des Bildungswesens in Deutschland wie in kaum einem anderen europäischen Land die Karrierechance immer noch von der sozialen Herkunft ab, wodurch sich die Eliten in erster Linie selbst reproduzieren. Deshalb sollte vor allem die Politik bei diesem Thema wirklich umdenken, indem sie die Losung „Aufstieg durch Bildung“, wie etwa zu Zeiten von Willy Brandt als Bundeskanzler, wieder zur Chefsache macht. Da gerade eine Gesellschaft, die nicht nur wegen der Künstlichen Intelligenz unter einem riesigen Transformationsdruck steht, und in der in den nächsten Jahren Millionen, zum Teil hoch qualifizierte, Arbeitnehmer in den Ruhestand gehen werden, sich überhaupt nicht mehr eine Talentförderung nur auf Sparflamme leisten kann!

Rasmus Helt, per E‑Mail

Zum Artikel „Erste F-35 an die Bundeswehr ausgeliefert – Jet wird brisante Aufgabe übernehmen“ vom 18. September 2026

Na, ob das der Weisheit letzter Schluss ist oder war, ist hier mit großen Zweifeln behaftet. Warum macht sich Old Germany jetzt so abhängig von den USA, hier bei der Beschaffung solcher filigranen fliegenden Rechenzentren? Durch die hoch komplizierte Technik dieser fliegenden, noch unsichtbaren Fluggeräte, ist doch Ärger programmiert. Die Einsatzbereitschaft dieser F-35 in den USA beträgt zurzeit ca. 28 Prozent. Zudem passiert ohne die Erlaubnis der USA in der deutschen, noch friedlichen, Heimat nix. Der Flieger bedarf eines kontinuierlichen Updates (ODIN), welches von den USA kontrolliert wird. Wenn Old Germany in Missbilligung des amerikanischen Präsidenten gerät, ist schlicht gesagt Sense und der Hangar kann und darf nicht verlassen werden.

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Warum handelt hier Europa nicht selbstständig, ohne jegliche Abhängigkeit von den Amerikanern? Dazu kommen noch die exorbitanten Kosten in Höhe von 10 Milliarden Dollar bis 2029. Der Systempreis pro Flugzeug, einschl. Ausrüstung, Ausbildung, Ersatzteile und Wartung, liegt bei mehr als 200 Millionen Dollar. Dass die USA in der Beziehung nicht kostengünstig sind, ist ja wohl ausreichend bekannt. Was soll’s, der Rubel rollt mal wieder und die Ukraine wird dann wohl über kurz oder lang endlich die Resttornados frei übernehmen können.

Thomas Hansen, per E-Mail

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