Zum Artikel „Mieten, Klima, Sicherheit: Werner Graf im Erstwählenden-Check“ vom 9. September:
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Die Antwort von ihm auf die Frage, wie man obdachlosen Menschen helfen kann, wieder in die Gesellschaft zurückzufinden, offenbart – wohlwollend ausgedrückt – Wissensmängel. Keineswegs funktioniert dieser Ansatz in Dänemark und anderen nordischen Ländern super. Hätte er die Morgenpost vom Ende August gelesen, wäre ihm der Artikel „Housing First sollte Finnlands Obdachlose retten – und droht nun zu scheitern“ aufgefallen. Hat er diesbezüglich wirklich keine Ahnung oder ist ihm dies vor lauter Wahlkampf „entfallen“?
Detlef Spann, per E-Mail
Zum Artikel „Kosten Pausen etwa Arbeitszeit? BSR wehrt sich gegen schwere Vorwürfe“ vom 9. September:
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Man nimmt die BSR-Mitarbeiter eigentlich nur wahr, wenn sie in ihren Wagen herumfahren, aber eigentlich nie, wenn sie Straßen und Bürgersteige reinigen müssten! Auch wohl deshalb erscheint Berlin allenthalben als verdreckte Stadt! Und: Müssen Handwerker und Bauarbeiter für ihre Pausen eigentlich auch immer die Firmenräume aufsuchen?
Rainer Dornseifer, per E-Mail
Zum Artikel „Pisa-Schock 2.0: Deutsche Schüler schwach wie nie – vor allem ein Bereich fällt auf“ vom 8. September:
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Wer seit 20 Jahren predigt, dass vergleichende Leistungsbeurteilung schädlich ist (Notenspiegel sind verboten, der klassische Wettkampf bei den Bundesjugendspielen wird abgeschafft). Wer die Anforderungen im Abitur so weit heruntersetzt, dass wir so viele Einser-Kandidaten wie nie bei der Abiprüfung haben, obwohl die objektiv messbaren Leistungen bei der Pisa-Studie immer schlechter werden. Wer glaubt, dass schlechte Leistungen in Beurteilungen positiv umschrieben werden müssen.
Wer glaubt, dass potenziell gute Schüler besser werden, wenn man sie mit Schwächeren gemeinsam unterrichtet. Wer glaubt, dass ein schwächeres Kind, welches zusammen mit ausgezeichneten Kindern unterrichtet wird, nicht irgendwann frustriert ist, weil es die eigene Schwäche täglich auf dem Tablett serviert bekommt, z. B. durch differenzierte Arbeitsbögen für schwache und starke Schüler, der darf sich über dieses Pisa-Ergebnis nicht wundern, sondern sollte sich eingestehen, dass dies die Folge dieser pädagogischen Einstellung ist.
Gerald Gruner, per E-Mail
Ich möchte diesem Leserbrief vorausschicken, dass es mir absolut nicht um Eigenlob oder Ähnliches geht. Aber eine Sache, die elementar wichtig für Allgemeinbildung, v. a. im frühkindlichen Stadium, ist, ist das Lesen. Aus irgendwelchen Gründen, die in meinem Fall leider nur dem Zufall geschuldet waren, war ich diesem mit circa drei Jahren mächtig, weil ich z. B. gar nicht aushalten konnte, nicht zu wissen, was die großen Boulevardzeitungen (und natürlich auch die Morgenpost) titelten. Beigebracht hat es mir niemand.

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Kinder sollten meiner Meinung nach früh dazu motiviert werden, lesen zu lernen, um sich damit weiteres Wissen anzueignen. Wer bspw. Gefahrenhinweise oder Beipackzettel von Medikamenten nicht entziffern kann, lebt gefährlich. Das Lesenlernen darf nicht erst in der Schule passieren.
Ulrich Herzau, per E-Mail
Zum Artikel „Gasspeicher nicht voll genug? Expertin nennt Worst-Case-Szenario“ vom 21. August:
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Wenn es nach Friedrich Merz geht, dann muss das Leben in Deutschland einfach immer teurer, teurer, teurer werden! Warum er diese schrägen Ansichten vertritt, das weiß ich nicht, das begreife ich beim besten Willen nicht. Warum sind denn die Gasspeicher in Deutschland nur zur Hälfte gefüllt, Herr Merz? Kann das auch mit den in die Luft gesprengten Nord-Stream-Pipelines zu tun haben? Diese aktuelle Bundesregierung hat anscheinend, wenn es um die Gasversorgung geht, überhaupt rein gar nichts im Griff!
Ulrike Schwarz, per E-Mail
Zum Artikel „Nach Sachsen-Anhalt: Weidel mit dem Siegerlächeln – Merz hält dagegen“ vom 9. September:
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Ich bin fassungslos – ist man in der CDU noch immer der Meinung, dass Merz ein Wählermagnet ist? Ein Kanzler, der ständig eigene Aussagen bis zur Unkenntlichkeit beugt, wann immer es scheinbar nutzt, ist nicht gerne gesehen. Siehe Sachsen-Anhalt. Trennt euch von dem „AfD-Halbierer“ und dem „Tennisspieler“ und nominiert meinetwegen Wüst oder Evers und werdet endlich glaubwürdiger. Dann klappt es auch mit den Wählerstimmen …
Klaus Wollschläger, per E-Mail
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Das vorrangigste Problem heißt Merz. Er hat derart viele Mühlensteine gebrochener Versprechen angehäuft, dass er als verbrannt gilt. Egal, was er noch macht. Aber es geht tiefer. Merkel hat die CDU zu weit nach links gerückt, sodass ein Politikwechsel aktuell mit ihr nicht erkennbar ist. Wo sind die Konservativen von einst geblieben, à la Filbinger und Co., die den Kurs mitbestimmt haben? Die AfD besetzt diese konservativen Politikfelder. Unser Land hat nicht das erste Mal Probleme. Aber selten hatten die Menschen das Gefühl, dass das politische Führungspersonal derart zweitklassig ist.
Jörg Meyer, per E-Mail









