Am Montagmorgen sind in Berlin sehr viele Ampeln ausgefallen. Nach Angaben der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt waren insgesamt 90 Anlagen davon betroffen. „Die Ampeln sind nicht kaputt, sondern die Stromversorgung war kurzzeitig unterbrochen“, sagte Sprecherin Petra Nelken. Das habe zu dem Ausfall geführt. Auch die Ampel am Tiergartentunnel – Einfahrt Invalidenstraße – war davon betroffen. Der Tunnel musste deshalb gesperrt werden.

Bis zur Mittagszeit konnten 20 Ampeln wieder in Betrieb genommen werden. An 70 Anlagen werde weiterhin gearbeitet, auch sie sollen im Laufe des Tages dann wieder funktionieren, hieß es aus der Verkehrsverwaltung.

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Nach Informationen der dpa könnten die Ampel-Ausfälle mit dem Brand in einem Umspannwerk in Berlin-Mitte zusammenhängen. Einen Stromausfall habe es nach Angaben von Olaf Weidner, Sprecher von Stromnetz Berlin, allerdings nicht gegeben. Es sei durch den Brand lediglich gegen 2.30 Uhr zu einer sehr kurzen Spannungsabsenkung gekommen, es sei nur ein „Wimpernschlag“ gewesen, so Weidner. Ampel-Anlagen reagieren aber teils sehr sensibel auf Spannungsschwankungen im Stromnetz.

Der Brand in Berlin-Mitte war in der Nacht nach einer Explosion ausgebrochen, wie ein Sprecher des Betreibers 50Hertz sagte. Dem 50Hertz-Sprecher zufolge deutet derzeit einiges darauf hin, dass ein technischer Defekt die Ursache ist. Dies bestätigte auch die Polizei nach ersten Ermittlungen.

dw/dol/BMO