Die Berlin-Wahl steht kurz bevor. In gut drei Wochen, am 20. September, werden in der Hauptstadt ein neues Abgeordnetenhaus und neue Bezirksverordnetenversammlungen gewählt. Die Spitzenkandidaten und ihre Teams sind schon fleißig im Wahlkampfmodus. Auch auf der Morgenpost-Bühne haben sich die Bewerber für das Rote Rathaus bereits präsentiert. Im Zoo Palast ging es um die großen Fragen, die die Stadt beschäftigen: Mieten, die Finanzlage und Migration.

Ich freue mich sehr darauf, bei den Wahl-Brunches mit den Berlinerinnen und Berlinern über die Themen zu diskutieren, die sie bewegen.

Peter Schink,, Morgenpost-Chefredakteur

Doch was bewegt die Menschen in den Bezirken? Die Morgenpost will es wissen und kommt zu ihren Leserinnen und Lesern in den Kiez. Bei den Wahl-Brunches können Sie mit Mitgliedern der Chefredaktion sowie Reporterinnen und Reportern der Berliner Morgenpost, die sich mit der Politik auf Landesebene und in den Bezirken auskennen, ins Gespräch kommen. Die Wahl-Brunches beginnen jeweils um 10 Uhr und dauern etwa zwei Stunden. Egal, ob Wohnungsmarkt, Verkehr oder der Dreck in der Stadt: Bei den Treffen können Sie Fragen und Ihre Themen einbringen.

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„Ich freue mich sehr darauf, bei den Wahl-Brunches mit den Berlinerinnen und Berlinern über die Themen zu diskutieren, die sie bewegen“, so Morgenpost-Chefredakteur Peter Schink. Mit den Veranstaltungen wolle die Morgenpost ein Format schaffen, bei dem die Menschen ihre Wünsche äußern, aber auch Fragen und Sorgen loswerden können.

Wahl-Brunches der Morgenpost finden in drei Berliner Bezirken statt

Der erste von insgesamt drei Wahl-Brunches findet statt am Samstag, 5. September, im Restaurant „Sonnendeck“ in Oberschöneweide. Die Situation auf dem Wohnungsmarkt interessiert auch die Menschen in Treptow-Köpenick, dem stark wachsenden Bezirk im Südosten. In Oberschöneweide entsteht derzeit „Funkytown“, ein Wohnquartier auf dem einstigen Gelände des Berliner Rundfunks. Auf dem 50.000 Quadratmeter großen Gelände werden acht Gebäude gebaut. Die Kandidaten für die Bezirksverordnetenversammlung in Treptow-Köpenick plädieren für eine Anpassung der Infrastruktur an das Bevölkerungswachstum im Bezirk.

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Auch berlinweit gilt Wohnen mit als wichtigstes Thema des Wahlkampfes. Das zeigte sich auch bei der Morgenpost-Diskussion im Zoo Palast. Die Positionen der Spitzenkandidaten hierzu sind eindeutig, könnten jedoch kaum unterschiedlicher sein. Während sich CDU-Mann Stefan Evers für eine Teilbebauung des Tempelhofer Feldes starkmacht, spricht sich etwa die Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp für die Vergesellschaftung von privaten Wohnungskonzernen aus. Das lehnt etwa AfD-Kandidatin Kristin Brinker ab. Der Grünen-Politiker Werner Graf will unter anderem auf leer stehende Büros für neuen Wohnraum zurückgreifen. Steffen Krach von der SPD setzt auf das Mietenkataster.

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Auch in Lichterfelde wird es einen Wahl-Brunch geben. Am Samstag, 12. September, wird im Restaurant „Tomasa“ über die Herausforderungen, sowohl berlinweit als auch speziell in Steglitz-Zehlendorf, diskutiert. Doch was beschäftigt die Menschen im gutbürgerlichen Südwesten? Da ist zum einen der Radweg auf der B1, der auf der Straße Unter den Eichen in Höhe Botanischer Garten wieder zugunsten von zwei Fahrspuren für Autos abgeschafft werden soll. Und auch die zunehmende Verwahrlosung und immer mehr Müll im Bezirk treiben die Menschen um. Gleiches gilt für den Leerstand, etwa auf der Steglitzer Schloßstraße. Auch die Spitzenkandidaten haben die prekäre Finanzlage in Berlin auf dem Schirm – die Antworten darauf genügen jedoch nicht allen Berlinern.

Jetzt noch Tickets für die Wahl-Brunches sichern

Der dritte Wahl-Brunch der Morgenpost wird dann am Sonntag, 13. September, in Pankow stattfinden. Auch im Berliner Norden dreht sich im Wahlkampf vieles um das Thema Wohnen. Mit mehr als 420.000 Menschen ist Pankow der einwohnerstärkste Bezirk Berlins. Und der Bau neuer Quartiere ist in Planung. Viele Anwohnerinnen und Anwohner sorgen sich vor hohen Mieten und Verdrängung. Auch das Thema Verkehr beschäftigt die Menschen in Pankow. Aus der Politik vor Ort kommen sowohl Forderungen nach neuen Kiezblocks als auch nach einem Autobahnanschluss an die A10 an der Bucher und Karower Chaussee.

Noch sind für die drei Wahl-Brunches der Berliner Morgenpost Tickets verfügbar. Eine Karte kostet 7,50 Euro zuzüglich Servicegebühr. Im Preis enthalten sind die Teilnahme am Morgenpost-Wahl-Brunch, Speisen im Rahmen eines kleinen Frühstücks sowie ein alkoholfreies Getränk pro Person. Tickets gibt es, solange die Plätze reichen. Die Tickets sind online unter morgenpost.de/mittendrin-tickets erhältlich.