Der Verein „Fuchshilfe Berlin“ schlägt Alarm: In den Bereichen Zehlendorf/Wannsee und Schmargendorf breitet sich derzeit Staupe unter den Wildtieren aus. Nach Angaben des Vereins vom Freitag (7.08.) wurden in den vergangenen zehn Tagen 15 Fälle registriert.

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In einem Instagram-Post berichtet „Fuchshilfe Berlin“ davon, dass erst kürzlich die Polizei einen erkrankten Fuchs aus Zehlendorf gebracht hat, da die Krankheitsanzeichen auf einem Video zunächst nicht eindeutig waren. Das Tier starb, bevor es auf Staupe getestet werden konnte. Bei genauerer Betrachtung seien die typischen Symptome der Erkrankung jedoch klar erkennbar gewesen.

Zu den Anzeichen einer Staupe-Erkrankung zählen laut Fuchshilfe unter anderem leichte bis schwere Zuckungen, verklebte und lichtempfindliche Augen sowie vermehrter Speichelfluss. Betroffene Tiere zeigen zudem starken Durst durch Fieber, nehmen im fortgeschrittenen Stadium keine Nahrung mehr auf und wirken geschwächt, teilweise knicken die Beine ein. Auch Apathie und fehlende Fluchtreflexe können auf die Krankheit hindeuten.

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Verein Fuchshilfe appelliert an Hundehalter

Der Verein appelliert eindringlich an Hundehalter, den Impfstatus ihrer Tiere – insbesondere die SHP-Impfung – zu überprüfen. (Anmerkung der Redaktion: Staupe, Hepatitis contagiosa canis / ansteckende Leberentzündung und Parvovirose / Hundeseuche) Die Staupe ist ausschließlich für Hunde und hundeartige Tiere wie Füchse und Waschbären ansteckend, für Menschen und Katzen besteht keine Gefahr. In freier Wildbahn verläuft die Krankheit nach Angaben der Fuchshilfe stets tödlich.

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Wer ein erkrankt wirkendes Wildtier entdeckt, solle der Fuchshilfe nach Möglichkeit ein Video zukommen lassen und den Verein telefonisch (+49 0 1515 430 4890) kontaktieren. Bei eindeutigen Fällen rät der Verein, direkt die Polizei zu informieren, damit betroffene Tiere nicht unnötig leiden müssen.