Zum Artikel „Infantinos Ausverkauf: Investorenpläne der Fifa führen zum Krieg der Verbände“ vom 29. Juli 2026

Wann beendet jemand den Größenwahn von Infantino? Zunächst hat er die Korruption in der Fifa in nicht für möglich gehaltene Dimensionen gesteigert. Und nun will er den Fußball verschachern, um mit den Einnahmen die Vertreter der Mitgliedstaaten für seine Wiederwahl zum Präsidenten zu bestechen. Die Uefa protestiert – aber mehr auch nicht. Stellt bitte einen eigenen Kandidaten für die Präsidentenwahl auf, der den Fußball wieder in eine vernünftige Bahn lenkt. Weitere Jahre unter Infantino sind für die Menschen, die den Fußball wirklich lieben, eine unerträgliche Vorstellung.

Peter Wieruch via E-Mail

Die Pläne von Infantino sind hervorragend und zeitgerecht. Das Problem ist, dass die in alten Dimensionen denkenden Traditionalisten wie ein Neuendorf oder Watzke dem geistig nicht gewachsen sind.

Christian Hahn via E-Mail

Zum Artikel „Warum dieses Schrottmotorrad in Köpenick die Behörden beschäftigt“ vom 29. Juli 2026

Leider berichten sie nun zweimal in dieser Ausgabe wegen Schrottautos und dieses Motorrads. Was haben beide Berichte gemeinsam? Die zuständigen Behörden sind zu stark an gesetzliche Vorschriften gebunden. Die Politik sollte dafür sorgen, die Gesetzeslage so zu verändern, dass innerhalb kürzester Zeit der Schrott von der Straße verschwindet.

Gleich zu Anfang sollte, wenn das Kennzeichen nicht mehr da ist, die Fahrgestellnummer festgestellt werden, um den Halter zu ermitteln. Wenn dieser ermittelt ist, sollte spätestens nach drei Wochen Frist behördlich kostenpflichtig verschrottet werden. Dies sollte dann auch von Anfang an von einer Behörde bearbeitet werden und nicht erst zwischen Bezirken und Verwaltungen hin- und hergeschoben werden. Entscheidend ist, dass die Gebühren dafür ordentlich hoch sind und in die Stadtkasse fließen.

Joachim Jeserig via E-Mail

Zum Artikel „Bahnfahren macht keinen Spaß“ vom 30. Juli 2026

Als häufiger Bahnfahrer habe natürlich auch ich so meine schlechten Erfahrungen gemacht. Ich möchte hier aber gerne mal etwas Positives berichten: Ich war jetzt etwa zwei Wochen in Norddeutschland mit dem Rad unterwegs und habe dabei insgesamt sechsmal auf Züge des Nahverkehrs zurückgegriffen. Alle Züge waren nicht nur auf die Minute pünktlich, sondern auch das in ihnen eingesetzte Personal war sehr freundlich und kompetent.

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Auf der Fahrt von Berlin nach Wismar, eine Strecke, die im Sommer von vielen Radfahrern genutzt wird, orchestrierten die Zugbegleiter so kompetent und höflich den Einstieg der Fahrräder, dass niemand zurückbleiben musste. Alle konnten daher mit guter Laune in ihren Urlaub starten. Problematisch sind eher Fahrgäste, die ohne Rad reisen, aber trotz anderweitiger freier Plätze in den Abteilen sitzen, die Rollstuhlfahrern, Kinderwagen und Rädern vorbehalten sind.

Peter Dinkler via E-Mail

Zum Artikel „Drohendes Galeria-Aus lässt Spandauer um ihre Altstadt zittern“ vom 30. Juli 2026

Es muss für das Galeria-Haus dringend ein besseres Konzept her. Seit Jahren wird das Angebot schlechter. Mit extrem teuren Produkten, schlechter Auswahl und praktisch null Beratung – und wenn doch, dann sehr unfreundlich, wie gerade wieder erlebt – geht man dort nicht hin.

Das war deutlich zu sehen: Früher voll, heute vereinzelte Kunden. Die Altstadt hat mit dem Wegfall der guten Geschäfte durch den Bau der Arcaden extrem verloren, und mit den Billigketten lockt man keinen Hund hinter dem Sofa hervor. Sieht man auch in der Fußgängerzone. Schade um unsere schöne Altstadt.

Viviane Schütt via E-Mail

Zum Artikel „BMW will bis Ende 2027 bis zu 8000 Jobs streichen“ vom 29. Juli 2026

Es sind doch nur 8000 Stellen, die futsch sind! Alles halb so wild, denn im Gegenzug verbraucht jetzt BMW in seinen Werkshallen weniger Energie! Danke Bundesregierung, das war eine super starke Leistung direkt aus Berlin. „Made in Germany“ ist auf dem Rückzug, denn diese hohen Energiekosten in Deutschland, die kann sich bald kein Unternehmen mehr leisten. Dazu kommt ein mega bürokratischer Aufwand, den es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Welches Unternehmen wird wohl als Nächstes die Segel streichen?

Ulrike Schwarz via E-Mail

Zum Artikel „Politiker fordern nach CSD-Anschlag in Berlin schärferes Strafrecht für Täter“ vom 28. Juli 2026

Die Berichterstattung über den CSD-Anschlag verhilft leider den Tätern zu der Aufmerksamkeit, die sie sich erhoffen. Deren krankhafte Ideologie verlangt vor allem mediale Beachtung und Nachfolge. Was in dem konkreten Fall des Attentäters Ballout allerdings kaum Beachtung findet, ist das eklatante Versagen einer Justiz, die nicht einmal einschlägig vorhandene Gesetze anwendet und so gut wie keine Maßnahmen ergreift, um einen Gefährder wie Ballout wirksam in die Schranken zu weisen. Wie mögen sich der Staatsanwalt und der Richter heute fühlen, die mit ihrem laschen Vorgehen indirekt mitschuldig an dieser schrecklichen Tat sind?

Dirk Jungnickel via E-Mail

Hier lesen Sie mehr Leserbriefe an die Berliner Morgenpost