Zum Artikel „CSD-Attentäter Abdul Ballout fiel schon als Schüler auf“ vom 30. Juli 2026
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Dieser Artikel ist meines Erachtens herausragend hilfreich, hilft zu verstehen, an wie vielen „Stellschrauben“ der Attentäter falsch behandelt wurde, sodass er nahezu unvermeidlich für sein Umfeld, völlig Unbeteiligte und sich selbst zu einem alles zerstörenden, völlig unempathischen Gewalttäter wurde. Die Etappen seines Aufwachsens, an denen seine wichtigsten Bezugspersonen ihrer Verantwortung für die Entwicklung seiner Persönlichkeit nicht gerecht wurden, stellen die Autoren dieses Artikels glasklar dar. Als Konsequenz müssen der Umgang der Jugendämter, der Psychologen, der Psychiater, der Schulämter, der Gesundheitsämter und nicht zuletzt des Justizsystems allesamt auf den Prüfstand. Nur tiefgreifende Veränderungen in der Lehre, den Aufgaben und Befugnissen der mit derartigen Fällen Betrauten gegenüber Kindern und Erziehungsberechtigten, den organisatorischen Strukturen und der Gesetzgebung können Entgleisungen zu erwachsenen Gewalttätern maßgeblich und nachhaltig ändern.
Harald Friedrichs, per E-Mail
Zur weiteren Berichterstattung zum Anschlag auf den CSD
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Ich lese und höre nur noch Ballout. Warum bekommt er solche eine Bühne? Was ist mit dem Opfer und den vielen Verletzten? Auch Rettungskräfte und Polizei mussten wieder einmal unschöne Bilder sehen, und einige werden sie mit Sicherheit nicht wieder los.
Sven Pählke, per Facebook
Was genau hätte die Fußfessel verhindern können, außer dass man gesehen hätte, dass er sich am Rande des Tiergartens aufhält? Eine Fessel macht nur Sinn, wenn er sich nur in einem kleinen Gebiet aufhalten darf.
Marcus Flommersfeld, per Facebook
Terroristen wie jenen, der am Wochenende für eine Tote und viele Verletzte gesorgt hat, muss man vor sich selbst schützen, und zu dem Thema ist inzwischen ja auch alles gesagt. Eine Sache fehlt mir bei der ganzen Debatte bisher jedoch. Und zwar die Verantwortung von Autoherstellern, Sicherheitskomponenten in die Fahrzeuge einzubauen, dass so etwas schon aus rein technischen Gründen erst gar nicht möglich ist. Vor Kurzem war ich einmal in einem ähnlichen Transporter unterwegs und weiß daher, wie penetrant diese Teile nerven, wenn die (erkannte) erlaubte Höchstgeschwindigkeit auch nur um einen km/h überschritten, bzw. die erkannte Spur nicht bis auf den Zentimeter eingehalten wird. So ist ein modernes Vehikel doch ganz bestimmt imstande, eine Notbremsung auszuführen, wenn auf Menschen zugerast wird.
Ullrich Herzau, per E-Mail
Zum Artikel „Krieg der Verbände“ vom 30. Juli 2026
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Fußball wird immer schmutziger. Schon bei den Klubs sieht man deutlich, nicht der Sport gewinnt, sondern das Geld. Zu unserem System – und Fußball ist nur ein Teil davon – gehören leider auch Korruption, Vetternwirtschaft, ausufernder Lobbyismus, Erpressung mit Spenden, ungezügelter Investorenrausch und unermessliche Geldgier. Deshalb ist wohl zu befürchten, dass auch Verantwortliche der Uefa und des DFB letztlich vor den Plänen der Fifa zum Verkauf der WM einknicken.
Bernd Trautmann, per E-Mail
Zum Artikel „Kunst und Austausch am Wasser“ vom 30. Juli 2026
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Hurra, wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt? Wer hat so viel Pinkepinke? Überall gibt es immer weniger Wasser, marode Schwimmbäder allenthalben. Und da haut die Volksbühne, wenn ich mich richtig erinnere, ein Theater, und zwar mit Steuergeldern finanziert, mal so eben 300.000 Euro raus, um ein temporäres Spaß-Schwimmbecken zu finanzieren. Und das, wie die Presse schreibt, aus ihrem laufenden Haushalt. Es zeigt sich deutlich, dass die Kunsteinrichtungen gar nicht mehr wissen, wohin mit ihrem Geld. Dieses Schwimmbad ist der Beweis der totalen Hybris der Kunstszene.
Hubertus von Goertzke, per E-Mail
Man darf ja geteilter Meinung über Sinn und Unsinn dieses Bades sein. Wie geplant sollen sich dort bis zu 24.000 Menschen in sauberem Wasser erfrischen können. Für das Fluss-Schwimmbad in der Spree sind schon x Millionen Euro ausgegeben worden und ein Ende ist gar nicht abzusehen, obwohl das Baden in dieser Brühe ein mehr oder weniger großes gesundheitliches Risiko darstellt. Durchgehende gute Wasserqualität ist dort jedenfalls nicht zu erwarten. Jetzt kann jeder Skeptiker überlegen, wovon die Berliner mehr haben.
Dietmar Astfalk, per E-Mail
Zum „Zitat des Tages“ vom 30. Juli 2026
Meinen Respekt muss ich dem bisherigen Minister Herrn Schnieder zollen. Es ist wohltuend zu lesen, dass es auch Politiker gibt, die nicht nach einer normalen Entscheidung des jeweils Verantwortlichen wegen verletzter Eitelkeiten herumkeilen (müssen). Auch eine Ministertätigkeit ist nun mal als befristet zu verstehen. Auch diese Laufzeiten und Aktivitäten sind nun mal begrenzt und von vielen äußeren Faktoren abhängig. Herr Schnieder, meine Achtung!
Werner Hanack, per E-Mail






