Zum Artikel „Neue Altstadt für Berlin – mit romantischen Bogengängen und super-schmalen Häusern“ vom 17. Juli
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Da erlebt wohl ganz Europa den trockensten Sommer seit 1540, und was machen angeblich intelligente Menschen in Berlin? Einen weiteren Betonsarg mit ein bisschen Randgrün in die Hauptstadt stellen. Offenbar sind weder Bauindustrie und Architekten noch Politik in Deutschland und Europa bereit anzuerkennen, was die Wissenschaft bereits seit mindestens 50 Jahren beweist: Die „Grenzen des Wachstums“ sind erreicht bzw. längst überschritten! Jetzt sollte sich die Gesellschaft auf das Wesentliche besinnen: Sicherung von Essen und Trinken. Dazu nötig sind Flächenentsiegelung und Schutz von Trinkwasser und fruchtbaren Böden. Das, was da jetzt in Berlin prämiert wurde, war bereits im letzten Jahrhundert bei der Wiederherstellung des „Römer“ in Frankfurt falsch. All die Bauten im „Europapark“ sind da authentischer als das, was in Berlin gebaut werden soll! Das ist „Kulisse für ’nen Film, der nicht mehr läuft“. Aber für rückwärtsgewandten Größenwahn war die Hauptsache ja schon immer zu gebrauchen, gell!?
Wolfgang Daub, per E-Mail
Zum Artikel „Gegen den Wohnungsmangel: Mehrheit will Büros zu Wohnungen umbauen“ vom 20. Juli
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Es ist für mich unverständlich: Warum müssen Büroräume umgebaut werden? Die großen Bürogebäude in Berlin sind alle mit Fahrstühlen ausgestattet. Da wäre es doch einfacher, die Praxen von Ärzten, Rechtsanwälten und Physiotherapeuten in Büros unterzubringen. Viele Arztpraxen haben keinen Fahrstuhl. Aber, da werden wohl die Vermieter weinen, mit Gewerbe ist die Mieteinnahme ja wohl höher.
M. Döbler, per E-Mail
Zum Artikel „Müll in Berlin: ‚Schrecklich‘ und ‚deprimierend‘“ vom 21. Juli:
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Wenn man das Foto vom vermüllten Görlitzer Park sieht, kommt nur ein Gedanke: „Dreckschweine“! Wer Flaschen und andere Dinge in den Park oder auf andere Flächen mitbringt, kann diese doch auch wieder mit nach Hause nehmen oder in Müllcontainer werfen! Abhilfe könnten nur viel höhere Geldstrafen bringen. Aber wie können diese „Vermüller“ festgestellt werden? Eine Möglichkeit wären viel mehr Überwachungskameras. Oder aber ein generelles Verbot von Mitbringseln, von Flaschen oder sonstigen müllzeugenden Gegenständen! Eine weitere Möglichkeit wäre die Kennzeichnung der Gegenstände mit Namen und Adresse, um die „Vergesslichen“ dingfest machen zu können und um sie zu Strafen heranziehen zu können. Allerdings würde man dadurch für Kontrollen beim Eingang Personal benötigen. Hier könnte eventuell auch KI hilfreich sein. Aber ich appelliere an die Vernunft und Verantwortlichkeit aller Bürger zur Bewahrung und Rückkehr zu einer „sauberen Stadt“ und hoffe auf ihr Mitwirken und Verständnis.
Gerhard B., per E-Mail
Der Müll kommt ja nicht von allein oder fällt vom Himmel, jeder Einzelne ist aufgerufen, darauf zu achten, seinen Müll entsprechend zu entsorgen. Wer im Park grillt, kann grundsätzlich seinen Dreck auch mit nach Hause nehmen, er hat ihn ja auch irgendwie da hingebracht. Viel zu viele sind eben gedankenlos und meinen, die BSR räumt schon auf. Raucher könnte ich nur in den Hintern treten, so wie die ihre Kippen wegschmeißen. Jeder Raucher, der dabei erwischt wird, sollte dazu verdonnert werden, eine Stunde Kippen zu sammeln.
Joachim Jeserig, per E-Mail
Vielleicht könnten größere Müllbehälter auch etwas helfen. Ich beobachte das in unserer Straße, da gibt es Müllbehälter aus der Vor-Einwegbecher-Zeit. Die Becher werden nicht zerdrückt, dazu müsste ja der Deckel abgenommen werden, sondern komplett in die Öffnung gesteckt. Stecken zwei Becher in der Öffnung, gilt der Behälter als voll und der Rest landet daneben. Größere Müllbehälter mit größeren Öffnungen wären hilfreich.
Jürgen Renken, per E-Mail
Es ist wirklich furchtbar. Aber ich möchte mal einen Tipp geben. Ich bin mit meiner Frau oft im Britzer Schlossgarten spazieren. Uns fiel da ein Stapel Pappe am Eingang auf. Ich habe Fotos gemacht und das über die App vom Ordnungsamt (OA) gemeldet. Es gab sehr zeitnah eine Rückantwort. Der Fall wurde an die BSR übergeben. Es scheint zu funktionieren.
Michael Mayer, per E-Mail
Zum Artikel „CDU legt im Streit um Schulessen-Gebühren konkreten Vorschlag vor“ vom 17. Juli:
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Berlin leistet sich seit vielen Jahren eine zu früheren Zeiten eingeführte Gratispolitik, die es sich eigentlich nicht leisten kann. Berlin ist im bundesstaatlichen Finanzausgleich mit weitem Abstand der größte Empfänger der Bundesländer, die finanzielle Hilfen erhalten. Sehr zum Ärger der finanzstarken sogenannten Geberländer kann sich Berlin Dinge leisten, die sich andere nicht leisten können oder auch nicht wollen. Kostenlose Kita, kostenloses Schulessen, Schülerticket und vieles andere mehr. Wir mussten früher für unsere Kinder viel bezahlen und gehörten nicht zu den „Wohlhabenden“, haben keine finanziellen Hilfen vom Staat erhalten und konnten trotzdem in den Urlaub fahren.
Wolfgang Horn, per E-Mail






