Liebe Leserin, lieber Leser,
was wird heute wichtig? Hier sind die Termine des Tages:
• Bei der Pressekonferenz nach der Sitzung des Senats im Roten Rathaus geht es um Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre.
• Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) und das Econics Institute präsentieren den Grün-Feucht-Kühl-Index 2026. Der Index zeigt auf Basis satellitengestützter Daten, wie eng Vegetationsgrün, Bodenfeuchte und Kühlung miteinander verbunden sind.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
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• Vor dem Moabiter Kriminalgericht beginnt der Prozess gegen einen 22-jährigen Mann. Der Angeklagte soll zwischen Juni 2024 und Januar 2025 mehrfach die umstrittene Parole „From the river to the sea, palestine will be free“ skandiert und sich polizeilichen Maßnahmen gewaltvoll widersetzt haben.
Neues aus Berlin
Gerade erst ist Berlins Finanz- und Kultursenator Stefan Evers zum neuen Spitzenkandidaten der CDU für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus ausgerufen worden. Und schon steht er – Ferienbeginn hin, Sommerloch her – mitten im Wahlkampf.
Es geht ums Schulessen. In einem am Wochenende veröffentlichten Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ hatte Evers laut darüber nachgedacht, das kostenlose Schulmittagessen in Berlin abzuschaffen. Er sprach von „Kostenlos-Politik für Gutverdiener“, die sich das Essen für ihre Kinder eigentlich leisten können.
Ziemlich klar, dass das nicht ohne Widerspruch bleiben würde, bis in existierende Regierungsbündnisse hinein. Die kostenlose Bildung zählt schließlich zu den Heiligtümern der Berliner SPD.
Und so donnert es auch gleich lautstark aus mehreren Rohren. SPD-Fraktionschef Raed Saleh sagte den Kollegen vom „Tagesspiegel Checkpoint“, dass es „schon was von einem Pfiffikus“ habe, „wenn ausgerechnet der größte Schuldensenator der Republik vom Sparen schwadroniert“.
Und während wir noch grübelten, wovon Evers denn angesichts der Finanzlage sonst „schwadronieren“ sollte, legte SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach nach: „Das kann nicht sein Ernst sein, an die Familienförderung heranzugehen“, sagte er dem Kollegen Hans Cord Hartmann. Und malte sich aus, wohin das seiner Ansicht nach führe: „Der nächste Schritt ist dann, das kostenlose Schülerticket abzuschaffen und die Kita wieder gebührenpflichtig zu machen.“ Wir sehen: Die Bandagen werden enger geschnürt. Den ganzen Bericht lesen Sie hier.
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Ihr Felix Müller
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