Zum Artikel „Rauchen wird deutlich teurer: Koalition plant höhere Tabaksteuer“ vom 13. Juli

Aber kiffen darf ich weiter. In Frankreich ist die Erhöhung der Tabaksteuer nach hinten losgegangen. Der Schwarzmarkt hat übernommen. Das wird in Deutschland nicht anders werden.

Ute Schermer, via Facebook

Es gibt überall Steuererhöhungen in der Zukunft. Damit verdient der Staat Milliarden Euro im Jahr. Damit die Regierung noch mehr Geld verschenken oder verschwenden kann.

Uwe Bentz, via Facebook

Ja, warum nicht. Wer raucht, soll auch dafür zahlen. Das wäre jedenfalls sinnvoller, als es überall zu verbieten.

Norbert Senzel, via Facebook

Na, dann bitte auch den Alkohol teurer machen! Das ist genauso ungesund.

Sabrina Ekruth, via Facebook

Zum Artikel „Wie schlimm ist der Verkehr wirklich? Hier sprechen Berliner Klartext“ vom 13. Juli

Ich bin zwar kein Taxifahrer, aber auch ich habe ständig Angst vor den Fahrradfahrern
und Rollerfahrern, die von allen Seiten plötzlich auf dem Gehweg kommen. Ich wohne in Waidmannslust und meide die Titiseestraße, wenn möglich. Bei uns sind es die Jugendlichen, die meistens unter 14 Jahren, also strafunmündig, sind. Ich selbst bin 71 Jahre alt, nicht so gut zu Fuß, kann also nicht plötzlich "beiseite" springen. Jetzt sind Ferien und rollerfahrende Kinder sind noch mehr unterwegs. Sie albern herum mit Freunden. Eigentlich sollte man als Fußgänger ohne Angst den Fußgängerweg benutzen können, doch das ist wirklich nicht der Fall. Wenn man was sagt, bekomme ich zu hören, ich sehe sie doch. Nur wenn man nach hinten schaut, ist das wohl nicht möglich. Bisher hatte ich noch keinen Unfall, doch das ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit. Zum Schluss möchte ich anmerken, dass ich gerne hier wohne, Busse fahren hier, und meine Anbindungen sind ausreichend.

Renate Habermann, per E-Mail
 

Zur Berichterstattung über den Rückzug von Kai Wegner und die ZLB am Alexanderplatz

Wir leben heute in einer aufgeregten Welt. Nichts ist richtig, alles wird kritisiert. Die Besserwisser treten hervor, denn sie haben die Antworten zu den Fragen der Zukunft. Parlamentarische Mehrheiten werden ignoriert und sachliche Diskussionen finden kaum noch statt. In den Leserbriefen werden Prachtbauten Chialo und Evers zugeordnet, obwohl der Vorschlag, Bau einer Gedenkbibliothek auf dem Tempelhofer Feld, von Wowereit kam. Eine mögliche Krise mit Russland ist die Begründung für den Erhalt der Fläche des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Eine der wichtigen Fragen unserer Zeit: Haben Wegner und Merz am 4. Januar 2026 um 19.57 Uhr telefoniert? Viele Menschen sind in Sorge um ihren Arbeitsplatz. Was wir brauchen, ist das positive Denken nach vorn. Wir brauchen eine Art der Aufbruchstimmung. Die Medien berichten fast jeden Tag über das menschenunwürdige, verheerende Leben der Menschen in der Ukraine oder im Nahen Osten, und womit beschäftigen wir uns? Etwas mehr Demut und Gelassenheit würden uns guttun. 

Wolfgang Horn, Berlin

Zum Artikel „Kumpanei mit korrupter Note: Wie Trump seinen Topstürmer zurück ins Spiel brachte“ vom 6. Juli

Präsident Trump verdient eine „Orange Karte“ für sein Verhalten, das einer „Roten Karte“ gleichkommt – angesichts der Korruption, die er in die FIFA und den Fußballsport hineingetragen hat. Als ich selbst verschiedene Sportarten ausübte und als Trainer tätig war, galt ein Grundsatz: Die Schiedsrichter hatten immer recht, und ihre Entscheidungen wurden akzeptiert – selbst wenn ihnen etwas entgangen war oder sie einen Fehler gemacht hatten. Ja, Fehler passieren, aber wir müssen auf die grundlegende Integrität der Menschen und des Systems vertrauen. Könnte ich die Ergebnisse vieler Ereignisse ändern, wäre die Welt – oder zumindest meine Welt – sicher besser dran; doch glücklicherweise kann ich das nicht, und ich sollte es auch gar nicht erst versuchen. Spielt fair.

Dennis Fitzgerald, per E-Mail

Zum Artikel „DFB ist sich einig mit Jürgen Klopp, aber: Red Bull kürt den Bundestrainer“ vom 12. Juli

Es ist haarsträubend, absurd und peinlich zugleich: Da treten die Spitzen des DFB einen Canossagang nach New York City an, um sich dort von Vertretern einer Brausefirma und verschiedener Sportartikelhersteller diktieren zu lassen, für wen und zu welchen finanziellen Bedingungen ein ehemaliger Vereinstrainer in Zukunft als Markenbotschafter, Testimonial und Influencer auftreten darf, um mit einer Nagelsmann-erprobten komfortablen Work-Life-Balance sowie einem vom DFB aufzubringenden Honorar in Höhe von mehr als sieben Millionen Euro im Nebenjob auch noch die Nationalmannschaft zu „trainieren“. Kein Wort über Strategien, Konzepte, Pläne und Ziele im sportlichen Bereich, nichts zu dem Thema, dass die Tätigkeit eines Bundestrainers mit der eines Vereinstrainers überhaupt nicht zu vergleichen ist. Watzke bekommt seinen Wunschkandidaten, Neuendorf behält seinen Job und Klopp darf sich über noch mehr Kohle freuen. Dass er nun nicht mehr „Global Head of Soccer“, sondern nur noch lausiger Bundestrainer ist, nimmt er gerne in Kauf. 

Wolf-Rüdiger Heilmann, per E-Mail

Hier lesen Sie mehr Leserbriefe an die Berliner Morgenpost