Das Merkel-Porträt zieht die Berliner ins Bode-Museum. Seit das Gemälde der früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel dort ausgestellt ist, verzeichnet das Haus auf der Museumsinsel einen deutlichen Besucheranstieg. Laut einem Sprecher liegt die tägliche Besuchszahl im Schnitt um 85 Prozent höher als noch im Juni – derzeit kommen rund 900 Menschen täglich. Ob der Trend anhält, sei noch nicht absehbar.

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Merkel (CDU) hatte sich lange Zeit gelassen, bis sie sich für einen Künstler entschied. „Ich brauchte Abstand“, hatte sie bei der Enthüllung des Bildes Ende Juni gesagt. Das Porträt sollte kein Punkt auf einer abzuarbeitenden To-do-Liste werden, „sondern ich wollte Freude an einem solchen Vorgang haben“.
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Gemalt wurde das Porträt vom deutsch-französischen Künstler Jérémie Queyras. Der 28-Jährige stammt aus einer Freiburger Musikerfamilie und hatte sich bei Merkel 2022 handschriftlich beworben.
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Das Gemälde zeigt die frühere Kanzlerin mit leuchtend blauem Blazer vor goldbraunem Hintergrund. Gemalt wurde sie stehend bis zu den Knien, die Hand hat sie auf einer Stuhllehne abgelegt. An einem der ersten Tage nach der Ausstellungseröffnung wollten etliche Menschen das Bild sehen und fragten das Aufsichtspersonal nach dem Weg. Gezeigt wird es noch bis zum 4. Oktober im Bode-Museum. Danach soll es als Leihgabe an das Kanzleramt gehen.
pau/dpa






