Liebe Leserin, lieber Leser,
was wird heute wichtig? Hier sind die Termine des Tages:
• Die Initiative Deutsche Wohnen und Co. enteignen lädt um 9 Uhr am Bundesrat an der Leipziger Straße zur Kundgebung gegen das Verbot der Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne. Sie fordern die Umsetzung des 2021 in Berlin gewonnenen Volksentscheids.
• Um 13.30 Uhr wird am Roten Rathaus die Regenbogenflagge gehisst. Anlass ist die Pride Week vor dem Christopher Street Day.
• Um 15.30 Uhr werden im Beisein des Bundesverkehrsministers Patrick Schnieder die Stahlüberbauten für die neue Ringbahnbrücke am Dreieck Funkturm eingehoben.
Neues aus Berlin
Es ist alles schon mal besser gelaufen für Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner. Seine Partei ist in den Umfragen abgestürzt: In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage war die CDU mit 17 Prozent nur noch die viertstärkste Partei in Berlin. Hinzu kommt die Sache mit dem Stromausfall im Januar. Da hat Wegner die Öffentlichkeit über sein Krisenmanagement belogen. Bei der Vergabe von Projektmitteln für die Bekämpfung von Antisemitismus stehen Vorwürfe der Untreue im Raum. Die Liste ließe sich fortsetzen.
Ist Wegner als Spitzenkandidat noch zu halten? Am Freitagabend wird die Berliner CDU in der Landesparteizentrale zu Beratungen zusammenkommen. Mit dabei: die einflussreichen Kreisvorsitzenden. Unwahrscheinlich, dass Wegner so kurz vor der Wahl noch aus dem Rennen genommen wird – schon mangels einer überzeugenden Alternative. Aber rumoren wird es doch erheblich.
Mein Kollege Joachim Fahrun hat ein Porträt über Berlins angeschlagenen Regierungschef geschrieben – und geht darin auch der Frage nach, warum Wegner nie die Reputation von CDU-Landesfürsten wie Daniel Günther oder Hendrik Wüst erreicht hat. Den Text finden Sie hier.
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Außerdem wichtig
Senatorin gegen den Bund. Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hat 373 Millionen Euro beim Bundesinnenministerium beantragt – für Schutzmaßnahmen, die Berlins Polizei für den Bund erbringt. Und wenn es nicht dazu kommt? Das hat sie dem Kollegen Philipp Siebert erklärt.

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Die Stadtbevölkerung will mehr ÖPNV. Wenige Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl zeigt eine Umfrage, was die Berlinerinnen und Berliner verkehrspolitisch erwarten. Isabell Jürgens hat sie sich angesehen.
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Ihr Felix Müller
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