Einmal Glück haben und sich nie wieder finanzielle Sorgen machen müssen: Was für Millionen von Lottospielern ein wiederkehrender wöchentlicher Traum bleibt, ist nun für eine Berlinerin Realität geworden. Die 46-jährige Frau aus Spandau hat bei der Omaze-Haus-Lotterie eine Reetdachvilla auf der Nordseeinsel Föhr im Wert von 2,5 Millionen Euro gewonnen, inklusive 100.000 Euro Starthilfe. „Ich hatte die Hoffnung eigentlich aufgegeben, weil ich noch nie was gewonnen habe. Das Los-Abo hatte ich schon wieder gekündigt. Dass mein Gewinnerlos für die Strandvilla auf Föhr da schon dabei war, wusste ich natürlich nicht“, sagte Gewinnerin Antje über ihr Losglück und verrät: Beruflich möchte sie dennoch nicht kürzertreten – ganz im Gegenteil.

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Es ist eine Geschichte, die das Zeug für eine gute TV-Produktion hat. Antje hat kräftezehrende Jahre hinter sich. Eine Trennung, viele körperlich anstrengende Jobs wie zuletzt in der Reinigung und der Wunsch nach einem echten Neustart begleiteten sie in den vergangenen Jahren. Bereits vor dem Gewinn hatte sie die Entscheidung getroffen, Altenpflegerin zu werden. Auslöser war der Tod ihrer Oma, die sie bis zum letzten Atemzug begleitet hatte. „Ich möchte Pflegerin werden – am liebsten auf Föhr. Ich möchte mein Leben dafür nutzen, anderen Menschen zu helfen“, so die Omaze-Gewinnerin.
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Ihren Neustart wagt die Berlinerin jetzt mit der finanziellen Sicherheit im Rücken, die ihr vorher gefehlt hat. „Ich kann endlich nach vorne blicken, endlich wieder fröhlich sein“, sagte die Spandauerin. Was sie gewonnen hat, ist kein gewöhnliches Strandhaus. Die 2022 erbaute Reetdachvilla in Utersum liegt nur wenige Schritte vom weißen Sandstrand entfernt und verbindet traditionelle friesische Architektur mit moderner Energieeffizienzklasse A+. Auf 285 Quadratmetern Wohnfläche erwarten sie vier Badezimmer, ein dreiseitiger Panorama-Kamin, ein Heimkino mit Popcornmaschine, Sauna, Fitnessraum sowie einen Hot Tub im Garten. Zum 4.135 Quadratmeter großen Grundstück gehört sogar eine eigene Düne mit naturgeschütztem Kiefernwäldchen – von dort reicht der Blick über die Nordsee bis zu den Nachbarinseln Sylt und Amrum.

Ihr Freund Markus kann sich vorstellen, mit auf die Insel zu ziehen und sich dort nach schweren gesundheitlichen Rückschlägen zu erholen. Antje hat schon klare Vorstellungen: „Jetzt muss er nur noch mit hierherziehen – dann ist mein Leben perfekt.“ Einziehen möchte sie so bald wie möglich. Das Haus ist vollständig bezugsfertig – vom Besteck bis zum Surfbrett. Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten übernimmt Omaze. Das Haus will sie momentan für sich behalten, weder verkaufen noch an Außenstehende vermieten. „Ein Grund, weshalb ich bei Omaze mitgemacht hatte, war auch, etwas zu gewinnen, was nur mir allein gehört“, sagte die Gewinnerin.
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Doch nicht nur die Berlinerin freute sich über ihren Gewinn. Mit der Teilnahme aller Loskäuferinnen und -käufer flossen insgesamt 1,16 Millionen Euro an die Johanniter-Unfall-Hilfe. „Die überwältigende Spende von 1,16 Millionen Euro von Omaze ermöglicht uns, unsere ehrenamtlichen Strukturen im Bevölkerungsschutz zu stärken und damit im Notfall den Menschen professionell und mit menschlicher Wärme zur Seite zu stehen“, sagte Thomas Mähnert, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe.
„Was Antje vorhat, macht diesen Gewinn zu etwas Besonderem“, sagt Georg Hesse, Deutschland-Chef von Omaze. „Sie hatte den Entschluss, Pflegerin zu werden, längst gefasst – noch bevor sie gewann. Omaze hat ihr Leben nicht neu erfunden. Es hat ihr den Raum gegeben, das zu leben, was sie ohnehin schon wollte. Genau dafür stehen wir.“






