Zur Berichterstattung rund um das Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM
Es ist naturgemäß, dass nach einem Ausscheiden immer erst mal nach einem Schuldigen gesucht wird. Hat man „ihn“ ausgemacht, beruhigt das ja ungemein. Wir sind ja nicht wirklich schlecht, es lag halt daran. Man kann nur hoffen, dass sich die deutschen Nationalspieler, trotz des Ausscheidens, andere Spiele ansehen. Zum Beispiel Mexiko oder Frankreich. Um eine WM zu gewinnen, oder zumindest einen positiven Eindruck zu hinterlassen, gehört ein unbedingter Wille dazu. Den wir ja auch 2014 hatten. Dieser Wille war überhaupt nicht erkennbar.
Michael Brenner, per E-Mail
Einer meiner Geh-heim-Tipps war die deutsche Mannschaft. Und so kam es ja dann auch. Trainer Nagelsmann die komplette Schuld dafür zu geben, halte ich für unfair. Die Mannschaft war schlicht und einfach nicht bei der Sache und hat sich mental wahrscheinlich schon im Finale gewähnt. Hochmut kommt halt vor dem (Tor-)Fall.
Ullrich Herzau, per E-Mail
Wir sind das Land und die Stadt der Enttäuschten. Vom scheidenden Bundespräsidenten hätte man sich mehr erwartet, vom letzten und aktuellen Kanzler und seinen Regierungen ebenso, von den/der letzten Regierenden Bürgermeistern/in sowieso und jetzt auch noch vom Bundestrainer.
Detlef Trzeciak, per E-Mail
Sie schreiben, dass „Nagelsmann zweifelsfrei ein sehr guter Trainer“ sei. Wirklich? Man muss unterscheiden zwischen den Anforderungen an einen Bundes- und an einen Vereinstrainer, die völlig unterschiedlich sind. Als Bundestrainer hat Nagelsmann komplett versagt. Der DFB wird sich scheuen, die irrsinnigen Kosten für eine Kündigung Nagelsmanns und seines riesigen Trosses zu tragen, und Rudi Völler wird der Öffentlichkeit dazu den üblichen Honig um den Bart schmieren.
Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Heilmann, per E-Mail
Nun beginnt also – wie nicht anders zu erwarten – die Debatte um den Bundestrainer. Deshalb habe ich mich gefragt ,was wohl Sepp Herberger gesagt hätte, wenn er die Spiele der deutschen Mannschaft gegen Ecuador und Paraguay gesehen hätte. Er hätte seine Meinung wohl so zum Ausdruck gebracht: „Das Hin-und-her-Geschubse des Balles vor dem Tor soll also heutzutage Fußball sein. Da hätte sich Helmut Rahn auf Vorlage vom Fritz ganz allein mit dem Ball am Fuß durchgezwängt und dann natürlich auch noch ins Netz getroffen. Für das, was ich da gesehen habe, gäbe es von mir jedenfalls keinen Taler.“ Gespielt und verloren hat schließlich jeweils die Mannschaft, nicht der Trainer!
Peter Knief, per E-Mail
Vergleichen Sie mal unseren WM-Fußball und unsere Wirtschaft. Bei beiden geht schon lange nichts mehr, und man kann beiden nur eine bessere Zukunft wünschen.
Stefan Schmidt, per E-Mail
Es fehlt einfach der Ansporn, ambitionierten Fußball zu spielen. Warum auch? Ich hoffe, dass jetzt die Fußballdominanz im TV aufhört.
Siegfried Werth, per E-Mail
Zum Artikel „50 Meter langer Müllhaufen vor Recyclinghof abgeladen“ vom 29. Juni 2026
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Die BSR sind ein Unternehmen der Daseinsvorsorge. Da verwundert es schon, dass ein Recyclinghof unangekündigt vorzeitig geschlossen wird. Gerade am Wochenende organisieren Menschen Aufräumaktionen und Umzüge. Mieten oder leihen sich Transporter oder Anhänger und laden alles auf beziehungsweise ein. Und dann steht man vor einem verschlossenen Recyclinghof. Und wohin mit der Ladung? Wieder mitnehmen? Wohl kaum. Dann wird halt alles auf die Straße gestellt. Diesen Müllhaufen haben die BSR zu verantworten. Wegräumen und überlegen, wie man beim nächsten Mal den Arbeitsschutz der Mitarbeiter organisiert, ohne gleich den Betrieb zu schließen.
Frank Behrend, per E-Mail
Zum Artikel „EU verbietet Namen wie ‚Seitan-Steak‘ und ‚Veggie-Hühnchen‘“ vom 30. Juni 2026
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Liebe EU-Politiker, mit dieser Entscheidung habt ihr die Intelligenz von 450 Millionen Bürgerinnen und Bürgern beleidigt. Der Karnivore, der im Veggie-Schnitzel Fleisch vermutet, sucht im Leberkäs auch ein Melkerzeugnis und trinkt Scheuermilch.
Petra Hammann, per E-Mail
Zum Artikel „Berlin bekommt eine neue Altstadt – mit engen Gassen und schmalen Häusern“ vom 30. Juni 2026
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Es heißt ja immer, das sei architektonisch rückwärtsgewandt. Gleichwohl zeigen Beispiele wie das von Frankfurt, wie nachhaltig die historischen Bauten einfach schön aussehen, während moderne Häuser oftmals nach fünf Jahren fürchterlich ramponiert wirken. Bin gespannt!
Jan Cremer, per Facebook
Au ja, bitte endlich mal nicht die ewig gleichen, langweiligen weißen Blöcke mit den schmalen Fenstern, mit denen schon die halbe Republik zugeballert wurde. Mut zur Schönheit, bitte! Und das sagt ein Linksgrüner!
Volker Dieling, per Facebook
Wenn diese rückwärtsgewandte Architektur Berlins Antwort auf die Bauaufgaben von morgen sein soll, dann gute Nacht.
Ulrich Emm, per Facebook





