Zum Artikel „E-Scooter stehen mehr als 23 Stunden am Tag herum“ vom 27. Juni
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Wann hört der Irrsinn mit den E-Scootern endlich auf? Unser Senat sollte sich mal den Kurt-Schumacher-Platz ansehen. Haben wir Fußgänger überhaupt keine Rechte mehr? Wie viele Unfälle müssen noch passieren? Am Kurt-Schumacher-Platz steigen sie aus einem Bus aus, da werden sie von Radfahrern oder E-Scootern fast überfahren. Wenn sie endlich über den Radfahrweg kommen, stehen überall E-Scooter rum, sodass man ohne Slalom nicht in den U6-Bus oder in die U-Bahn kommt. So, und nun noch mehr E-Scooter für die Stadt? E-Scooter sollten im Speckgürtel von Berlin verbannt werden. Da wird ständig erzählt, in Berlin haben wir zu viele ältere Menschen, aber Rücksicht? Niente!
M. Döbler, per E-Mail
Es ist unverständlich, dass Herr Wegner und Frau Bonde dem Roller-Unsinn kein Ende bereiten wollen. Als Fußgänger ärgert man sich über die Dinger, die mitten auf dem Gehweg oder vor Treppenabgängen hingestellt werden, die in Flüsse geworfen werden und die frech Fußgänger auf dem Gehweg wegklingeln. Nicht nur, dass man sich mit Radfahrern den Gehweg teilen muss, auch Rollerfahrer sehen diesen als ihr natürliches Habitat an. Mein Fazit: Unser Senat hat keinen Mut, auch mal Entscheidungen zu treffen, die in Teilen der Bevölkerung nicht populär sind. Fängt an beim Böllerverbot und endet beim Rollerverbot. Lieber nimmt man in Kauf, dass große Teile der Menschen in dieser Stadt weiterhin mit diesem Unsinn belästigt werden.
Karola Albrecht, per E-Mail
Offensichtlich haben Herr Wegner und Frau Bonde jeden Bezug zum realen Leben verloren. Wenn sie sich zumindest an die Fakten halten würden, dann wären solche Pläne im Reißwolf gelandet! Die 1,3 Kilometer im Schnitt kann man zur eigenen Gesunderhaltung auch getrost zu Fuß zurücklegen, sind gemütlich 15 Minuten, bei denen man auch mal nachdenken kann! Also lieber dem Verhalten von Paris folgen – ist weniger E-Schrott im Weg oder in den Gewässern.
Ingo Haberkorn, per E-Mail
Zweimal die Woche gehe ich mit einer fast blinden Dame in der Nähe vom Tennisklub Blau-Gold spazieren. Dabei kommen wir fast jedes Mal an einer Oberschule in der Lassenstraße vorbei. So wie dort und in der Umgebung die E-Scooter abgestellt werden, finde ich es unverantwortlich, dass diese noch mehr und länger erlaubt werden sollen. Ich sehe oft Schüler, die öfter zu zweit mit ziemlich hoher Geschwindigkeit vorbeirasen, und Roller, die an bestimmten Ecken wild abgestellt werden. Meiner Meinung nach sollten diese E-Scooter altersbedingt genutzt werden dürfen. Wenn ich hier und da mal in Kreuzberg unterwegs bin, sehe ich öfter Teenies, die ebenfalls oft zu zweit darauf rumfahren. Mehrmals habe ich schon die Verleihfirmen angerufen wegen der unaufgeräumten „Rudelabstellung“. Einige Male geschah etwas, öfter geschah mehrere Tage nichts! Und das alles müssen wir Fußgänger uns gefallen lassen gegen alles bessere Wissen der vorliegenden Studien? Da sind Ihnen die vier Euro Gebühren wichtiger als all das andere unsichere Verkehrsgebaren? Na klar: Geld vor Sicherheit.
Konrad Götze, per E-Mail
Nicht, dass ich die stehend wie fahrend nervigen Dinger irgendwie verteidigen möchte. Nach meiner Beobachtung werden sie vor allem von Teenies (gerne auch mal zu dritt) und Touristen (gerne auch mal mit Koffer) genutzt. Aber um die Nutzungsdauer der E-Scooter richtig einordnen zu können: Nach Auskunft des Umweltbundesamtes beträgt die durchschnittliche Stehzeit eines Pkw knapp 23 Stunden pro Tag. Ergo: Einfach mal das eigene Besitz- und Fahrverhalten reflektieren.
Petra Hammann, per E-Mail
Zum Artikel „Turbo-Dreierpack gegen Norwegen: Weltfußballer Dembélé dreht gewaltig auf“ vom 27. Juni
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Im Prinzip sollte man bei einer Mannschaft die Erwartung aussprechen, das Spielfeld als Sieger zu verlassen – und nichts, absolut nichts sollte einen daran hindern. Doch bei dieser WM ist das wohl zweitrangig. Was soll’s, als zweiter Sieger in der Gruppe kommt man eh weiter und trifft dann unter Umständen auf einen gefälligeren Gegner als halt bei einem Gruppensieg. Dass das Publikum dabei an der Nase herumgeführt wird, scheint den Verantwortlichen egal zu sein. Etliche Zuschauer, die live dabei waren, wurden schlicht betrogen. Anstatt Haaland zu bejubeln und in Erwartung eines spannenden Duells zwischen ihm und Mbappé, sah man die Norweger, ohne Haaland, schlicht blamabel untergehen. Das war kein ehrliches und faires Spiel seitens des Trainers, hier waren unverständliche Taktik und eine ausgelassene Chance zugunsten Haalands, der sein Tor-Konto verbessert hätte, Trumpf. Damit hat Stale Solbakken nicht nur das Publikum schwer verärgert, sondern auch dem ehrlichen Fußballsport einen Bärendienst erwiesen.
Thomas Hansen, per E-Mail




