Im Tarifstreit um eine bessere Bezahlung für die Angestellten in den Vivantes-Tochterunternehmen, die zum Beispiel in der Gastronomie, Reinigung, Logistik und weiteren Niedriglohnbereichen arbeiten, wurde eine Einigung erzielt. Was bedeutet das für Beschäftigte?

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Wie Vivantes mitteilte, werden die Tabellenentgelte bis zum Juli 2031, also in fünf Jahren, in mehreren Stufen auf das Niveau des Tarifvertrags für den Öffentlichen Dienst angehoben. Zudem wird die Wochenarbeitszeit auf 38,5 Stunden verkürzt. Zukünftig gibt es für die Beschäftigten auch Zulagen für Schichtdienst und Wechselschicht. Die Gewerkschaft Verdi hatte zuvor eine schnellere Erhöhung der Löhne auf das Niveau des Tarifvertrags der Öffentlichen Dienste gefordert, Vivantes hatte dagegen einen längeren Zeitraum für die Erhöhung vorgeschlagen.
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Nach einem mehr als 60 Tage langen Erzwingungsstreik wurde jetzt vereinbart, dass die Jahressonderzahlung auf dem bisherigen Niveau erhalten bleibt. Ein Erfolg für Verdi, denn noch vor wenigen Wochen wollte die Vivantes-Geschäftsführung die Erhöhung der Tabellenentgelte durch eine Verschlechterung der Jahressonderzahlung ausgleichen.
Die Tarifverträge gelten für die rund 2200 Beschäftigten in Gastronomie, Logistik, Reinigung, Technik, Rehabilitation und den Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und haben eine Laufzeit von 72 Monaten. Dem Tarifabschluss müssen die Gremien von Vivantes und Verdi noch zustimmen. Vivantes hat nach eigenen Angaben mehr als 20.000 Beschäftigte – und ein Defizit von mehr als 120 Millionen Euro.
rk/hd





