Wie das Portal „Versicherungsjournal“ mit Verweis auf die Polizeiliche Kriminalstatistik vom April dieses Jahres berichtet, sind im vergangenen Jahr in Deutschland 27.632 Autodiebstähle amtlich registriert worden – neun Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Die Anzahl der Taten ist in den vergangenen 25 Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Im Jahr 2000 waren noch rund 83.000 Diebstähle gemeldet worden, 2005 noch knapp über 50.000.

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Soweit die guten Nachrichten. Nun aber zu Berlin. Die Bundeshauptstadt blieb laut Statistik auch 2025 Spitzenreiter bei den absoluten Zahlen. 6054 Delikte wurden hier im vergangenen Jahr registriert, immerhin ein Fünftel (20,1 Prozent) weniger als 2024. Allerdings werden pro Tag im Schnitt immer noch 17 Autos als gestohlen gemeldet. Oder anders gerechnet: Alle eineinhalb Stunden knacken Autodiebe einen Wagen und fahren mit der Beute davon.
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Auch im Verhältnis zur Einwohnerzahl war Berlin 2025 die Hauptstadt der Autodiebe. Mehr als 164 Delikte pro 100.000 Einwohner wurden verzeichnet. Die Bundeshauptstadt hatte fünfmal in den letzten sechs Jahren den unrühmlichen Spitzenplatz belegt. Auch bei der Aufklärungsquote (13,4 Prozent oder 811 Fahrzeuge) schneidet Berlin bescheiden ab. Schlechter war die Quote in Städten über 100.000 Einwohner nur noch in Bergisch Gladbach, Recklinghausen, Magdeburg und Hamburg. Besonders hoch ist sie dagegen im Süden der Republik. Die bayerischen Städte Augsburg (77,5 Prozent), Ingolstadt (74,2) und Würzburg (68,4) schneiden am besten ab.
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Wählerisch waren Autodiebe laut Zahlen des Berliner Senats von Februar allerdings bei den Automarken. Am häufigsten verschwanden demnach im vergangenen Jahr Fahrzeuge des französischen Herstellers Renault. Insgesamt wurden 760 Wagen gestohlen. Im Vorjahr lag die Zahl noch bei 1140 Fällen, ein Minus von 33,3 Prozent. Auf Rang zwei folgt Toyota mit 599 gestohlenen Fahrzeugen (Vorjahr: 674). Nur knapp dahinter liegt Volkswagen mit 597 Fällen (Vorjahr: 694). Beide Marken verzeichnen ebenfalls sinkende Zahlen.
tok






