Zum Artikel „Wohnungen und Gras – eine versöhnende Idee fürs Tempelhofer Feld“ vom 25. Mai

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Die Initiatoren des neuen Plans zur Randbebauung des Tempelhofer Feldes haben anscheinend die notwendige Infrastruktur zur Errichtung und für 50.000 neue Bewohner nicht berücksichtigt. Offenbar ist ihnen nicht bekannt, dass der Tempelhofer Damm von 2029 an für zehn Jahre modernisiert und umgebaut werden soll. Allein schon der Transport der notwendigen Maschinen und Baustoffe ist völlig ungeklärt. Die große Gefahr besteht, dass das Tempelhofer Feld in seiner Gänze eine Dauerbaustelle wird und der wichtig Nord-Süd-Verkehr zusammenbricht. Erschwerend kommt hinzu, dass 2030 die Eisenbahnbrücke über den Tempelhofer Damm ausgetauscht wird und damit weitere Sperrungen die Folge sind. Des Weiteren stellt sich die Frage, wie für 50.000 Menschen zusätzlich der Verkehr im Umfeld gelenkt werden kann, da die S- und Autobahn das Gebiet im Süden begrenzen, der Tempelhofer Damm bereits jetzt schon zugestaut ist, dadurch unter anderem Probleme für die Polizei und Rettungsdienste entstehen, und im Osten der Neuköllner Kiez mit kleinen Straßen liegt.

Annette Dunin v. Przychowski, per E-Mail

Zum Artikel „Müllsünder in Berlin: In welchen Bezirken sie besonders aktiv sind“ vom 28. Mai

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Um illegale Müllentsorgung an den bekannten Brennpunkten effektiv zu bekämpfen, wäre eine Videoüberwachung dringend erforderlich. Zudem stellt sich die Frage, warum das Ordnungsamt keine Nachtschichten einrichtet, da viele dieser Verstöße im Schutz der Dunkelheit stattfinden.

Karsten Voß, via Facebook

Zum Artikel „Deutlicher Anstieg: Mehr Menschen in Deutschland sind jetzt superreich“ vom 27. Mai

Da drängt sich die Forderung nach Wiedereinführung der Vermögensteuer auf. Beim kleinen Mann will man entweder Leistungen kürzen oder Beiträge erhöhen, während die Reichen immer reicher werden. Bei den Energiekosten sagt der Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, dass die Menschen nicht wissen, wo sie das Geld hernehmen sollen. Hier klafft die Schere zwischen Arm und Reich total auseinander. Und darum drängt sich eine neue Vermögensteuer für genau diese Superreichen auf. Damit wenigstens ein kleiner Teil vom Staat abgeschöpft wird, um es sozial für den kleinen Mann einzusetzen.

Ulrich Hübner-Füser, per E-Mail

Zum Artikel „Wirtschaftsweise mit bitterer Botschaft: Deutschland kommt nicht aus der Krise“ vom 27. Mai

Den Wirtschaftsweisen fällt also zur Krisenbewältigung Deutschlands nichts Besseres ein, als den Kranken und Pflegebedürftigen die Last aufzubürden. Anscheinend kann sich von diesen Herrschaften niemand vorstellen, was es bedeutet, sechs Prozent Zusatzbeitrag von einem Renteneinkommen von 1230 Euro zu zahlen und den Entlastungsbetrag gestrichen zu bekommen. Während der Staat den Bürgergeld-Empfängern und den beitragsfreien Eheleuten das ganze Spektrum des Gesundheitswesens kostenlos zur Verfügung stellt und nur im geringen Umfang Beiträge dafür an die Krankenkasse überweist, sollen nun die Beitragszahler das Loch stopfen. Es ist empörend, wie hier mit Menschen umgegangen wird, die Jahrzehnte ihre nicht unerheblichen Beiträge eingezahlt haben. Ich zahle bereits monatlich 283 Euro Krankenkassenbeitrag. Somit geht bei einer Erhöhung des Zusatzbeitrages die gesamte Rentenerhöhung an die Krankenkasse. Toll, jetzt sollen also gemäß dem Gutachten die Rentner und Kranken zur Krisenbewältigung der Wirtschaft herangezogen werden.

Silvia Lerch, per E-Mail

Als wir begannen zu arbeiten, hieß es noch: „Ihr werdet Euch im Alter etwas leisten können.“ Heute muss man knapsen, um sich etwas leisten zu können. Und wehe, es kommt etwas dazwischen. Dann geht es ans Eingemachte, das später für die immensen Zuzahlungen im Altersheim fehlt, wo man sich dann die Frage anhören muss, warum man nicht mehr zurückgelegt hat.

Viviane Schütt, per E-Mail

Zum Artikel „Kanzlertausch? Für Friedrich Merz im Sauerland kein Thema“ vom 27. Mai

Merz wollte mal die AfD halbieren, jetzt macht er das mit seiner eigenen Partei.

Roger Frank, via Facebook

Zum Artikel „Die Lebenden und die Toten: 17 Jahre, 8 Monate, 20 Tage“ vom 21. Mai

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Eine sehr ans Herz gehende Geschichte über den neugierigen, liebenswerten Levi. In seiner Lebensintensität steckte so viel Neugier und wahrscheinlich Kraft, dass er vom eigenen Körper ausgebremst wurde.

Ingeborg Arndt, per E-Mail

Zum Artikel „13 Jahre Haft für frühere RAF-Terroristin Daniela Klette“ vom 27. Mai

Seit vielen Jahren lesen wir Ihre Zeitung. Der morgendliche Gang zum Briefkasten und der erste Blick auf die Titelseite ist ein lieb gewonnenes Ritual. Heute Morgen habe ich mich sehr geärgert. Ich finde es empörend und völlig unverständlich, dass Sie einer verurteilten Terroristin eine derartige Bühne bieten. Musste das sein, dass sich diese Straftäterin nun darüber freuen kann, dass sie es auf die Titelseite geschafft hat? Diese Entscheidung ist mir ein Rätsel, ich halte sie für ein völlig falsches Signal.

Karin Roos, per E-Mail

Zum Artikel „Warkens Pflegeversicherung: Zahlen Kinderlose bald mehr?“ vom 26. Mai

Die Kranken- und Pflegeversicherungskassen sind leer. Statt Kinderlose (meistens Singles) künftig noch mehr zur Kasse zu bitten, sollte man vielleicht die Vergabe des Kindergeldes nebst Zuschlägen strikter kontrollieren.

Melitta Pichler, per E-Mail

Hier lesen Sie mehr Leserbriefe an die Berliner Morgenpost

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