Der Wohnungsneubau in Berlin war im vergangenen Jahr stark rückläufig. Insgesamt sind rund 11.000 Wohnungen fertiggestellt worden, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte. In Neubauten sind nach den von den Berliner Bauaufsichtsbehörden gemeldeten Daten 9524 Wohnungen entstanden – rund ein Drittel weniger als im Jahr davor (14.632).

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Darunter waren 804 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern und 8627 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden wurden weitere 1503 Wohnungen als fertiggestellt gemeldet. In diesem Bereich hat sich die Zahl der neuen Wohnungen mehr als verdoppelt.
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Die meisten Wohnungsfertigstellungen meldeten die Bezirke Treptow-Köpenick (1891), Pankow (1355) und Lichtenberg (1343). Ganz hinten in der Statistik landete Reinickendorf (120).
Bausenator Christian Gaebler (SPD) nannte die neuen Zahlen „nicht zufriedenstellend”. „Sie liegen unter den Erwartungen der Experten. Das überrascht, weil die Prognosen der Fachleute für die Entwicklung der Fertigstellungszahlen in der Vergangenheit überwiegend belastbar waren“, teilte er mit. „Zugleich zeigen die Zahlen, wie groß die Herausforderungen im Wohnungsbau weiterhin sind.”
dpa





