Das putzige Tier ist noch nicht mal zwei Wochen alt. Nun durfte der Zwergflusspferd-Nachwuchs ein erstes Bad nehmen. Auf Bildern, die der Zoo Berlin veröffentlichte, ist der Wonneproppen zu sehen, wie er in einer mit Wasser gefüllten Tuppe sitzt. Alsdann ging es offenbar für einen kleinen Ausflug auf die Wiese. Das kleine Tier stöbert durch das satte Grün. Auf seiner befeuchteten Haut kleben einige Grashalmbe.

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Noch kennt die Öffentlichkeit das namenlose Tier nur von Bildern. Derzeit hält es sich mit Mutter Debbie noch im geschützten Bereich unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf. Gerade die ersten Wochen seien bei Zwergflusspferden besonders sensibel, heißt es vonseiten des Zoos.
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Zoo Berlin: „Die Kleine trinkt zuverlässig und nimmt stetig“
Mutter Debbie kümmere sich ausgesprochen fürsorglich um ihren Sprössling. „Die Kleine trinkt zuverlässig und nimmt stetig zu. Bei einer aktuellen Gewichtskontrolle brachte sie bereits 10 Kilogramm auf die Waage und hat damit das Geburtsgewicht von 5,9 kg innerhalb von 10 Tagen fast verdoppelt“, erklärte Säugetier-Kurator Dr. Florian Sicks. Dabei ist das Bad nicht nur reines Vergnügen für das Tier. Der Kontakt mit Wasser dient auch der Pflege. Die empfindliche Haut bildet von Natur aus ein Sekret, das vor Austrocknung und Sonne schützt. Kommt es in Kontakt mit Wasser, schäumt es weißlich.

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„Spätestens seit Toni wissen wir, wie groß die internationale Fangemeinde von Zwergflusspferden ist“, sagt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Unser niedlicher Nachwuchs tritt in große Fußstapfen. Tatsächlich zählen Zwergflusspferde zu den seltensten Großsäugern Afrikas. Laut der Weltnaturschutzunion IUCN leben in den Regenwäldern Westafrikas weniger als 2.500 erwachsene Tiere.“ Bislang hält sich der Zoo noch bedeckt, wann das Publikum den Nachwuchs zu Gesicht bekommen wird. Es brauche noch etwas Geduld.
BM






