An Berliner Schulen soll verstärkt Künstliche Intelligenz (KI) einziehen. Lehrkräfte können laut Bildungsverwaltung ab sofort einen KI-Chatbot namens AIS.chat benutzen, der speziell für den pädagogischen Einsatz entwickelt wurde. Sie erhalten über das Berliner Schulportal Zugang zu einer datenschutzkonformen KI-Anwendung für den Einsatz im Schulalltag und im Unterricht. 

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Mit AIS.chat können Lehrerinnen und Lehrer unter anderem Unterrichtsmaterialien erstellen, Unterrichtsstunden vorbereiten, Texte analysieren sowie individuell anpassbare KI-Assistenten nutzen. Ebenso können sie sogenannte Lernszenarien und Dialogpartner erstellen und per Link oder QR-Code unkompliziert mit Schülerinnen und Schülern teilen. 

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„Künstliche Intelligenz gehört zur Lebensrealität“

Lernszenarien ermöglichen Schülerinnen und Schülern laut Bildungsverwaltung eine interaktive und eigenständige Auseinandersetzung mit Lerninhalten. Sogenannte Dialogpartner sollen Gespräche mit historischen oder fiktiven Personen simulieren und neue Zugänge zu Unterrichtsthemen eröffnen.

„Der Umgang mit Künstlicher Intelligenz gehört zunehmend zum schulischen Alltag und zur Lebensrealität junger Menschen“, erklärte Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU). „Deshalb ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte den reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit KI frühzeitig erlernen und erproben können.“ Die Anwendung AIS.chat stärke digitale Bildung und unterstütze Lehrkräfte zugleich ganz praktisch im Schulalltag.

dpa