Zur Berichterstattung zum Eurovision Song Contest vom 16. und 17.5.

Man hatte schon in vergangenen Jahren öfter das Gefühl: Schlimmer geht’s nicht! Aber der diesjährige ESC beweist: Es geht doch! Das war leider eine Veranstaltung auf äußerst schwachem Niveau! Ballermann XXL! Viel Klamauk, wenig Qualität. Der Siegertitel eine Zumutung. Rambazamba! In diesem Fall kann man getrost sagen: Früher war alles, beziehungsweise vieles besser!

Konrad Riethmüller, per E-Mail

Der Begriff „Komposition“ ist inzwischen so erweitert, dass beim ESC eher kurzlebige, schrille, bunte, seltsame und für mich oftmals nervige Installationen geboten werden. „Songs“, bei denen die Musik im Vordergrund steht, die eine gewisse Nachhaltigkeit und Hitpotenzial haben, waren kaum zu sehen. Hohe Kosten und viel Lärm um wenig. 

Michael Kaunat, per E-Mail

Und wieder hat sich Old Germany das zweifelhafte Vergnügen errungen, auf einem der letzten Plätze des ESC zu landen. Doch Sarah Engels nahm es sportlich und lächelte über das leidige Manko sowie die alljährliche Blamage der Germanen locker hinweg. Zudem gratulierte sie der Siegerin, Dara aus Bulgarien, herzlich und fair.

Im Prinzip waren die Wertungen für Old Germany wie so oft irritierend. Viele wertende Länder bedachten ihre Nachbarn ebenfalls, zusätzlich, mit sympathischen Punktvergaben, bei den Germanen fehlte wohl die Sympathie allerorten. Warum hier die Ukraine für Old Germany keinen Punkt übrig hatte, ist mehr als befremdlich und zudem auch höchst erstaunlich. Den Siegessong fand ich persönlich etwas verrückt und überlaut, aber die Rest-Europäer waren da wohl anderer Meinung. Insgesamt hat der deutsche Hauptzahler des ESC, wie so oft, sein persönliches Waterloo erlebt und hat wieder leidvoll erfahren müssen, dass man Sympathien nicht kaufen kann.

Thomas Hansen, per E-Mail

Warum schafft man diesen jährlichen Schwachsinn nicht ab oder steigt aus? Das ist ein Millionengrab und nicht mehr zeitgemäß. Überall fehlt Geld und hier verjubeln wir jährlich Millionen der Gebühren. Gute Show. Aber: Die Beiträge der Länder … herumschreien statt singen zu 70 Prozent. Geschmacklose Kleidung auch von Sarah Engels. Warum eigentlich nicht gleich nackt auftreten …

Alexander Kühn, per E-Mail

Zum Artikel „Grill-Terror im Volkspark Friedrichshain: ‚Es ist wie Krieg und Volksfest zusammen‘“ vom 13. Mai

Nun sollen also unsere Grünanlagen wie jedes Jahr wieder in Müllhalden verwandelt werden. Offenkundig sehnt sich das Volk in die Steinzeit zurück, als man das selbst gejagte Wild mangels häuslichen Ofens im Freien bruzzelte. In jener frühgeschichtlichen Zeit musste man allerdings nicht befürchten, dadurch im Müll zu versinken, denn es gab ja noch keine Verpackungen. Merkwürdigerweise sind unter den heutigen Grillern vor allem die Grünlinge, die sonst stets vorgeben, sich für den Umweltschutz einzusetzen. Durch Grillen nebst Müll wird man die Umwelt aber kaum schützen, sondern ganz gewiss nachhaltig zerstören. Vernünftige in unserem Volk würden ohnehin lieber vorwärtsschreiten als zurück!

Peter Knief, per E-Mail

Der Volkspark Friedrichshain ist für die Berliner/innen ein besonders gestalteter, geschätzter und damit viel besuchter Park mit vielen Naherholungsmöglichkeiten. In der jetzigen Frühlingszeit ist jedoch zum Wochenende ein Parkaufenthalt nicht zu empfehlen, wenn an den Grillwochenenden auch die Anwohner schon tagsüber von einer Anarchie sprechen müssen. Ein Antrag mit 8250 Unterschriften für strengere Kontrollen und notfalls Schließungen des Grillbetriebes wurde jedoch im Bezirksparlament von den Grünen, der Linkspartei und  der SPD abgelehnt. Diese Abgeordneten sollten mal sonntags und am folgenden Montag das Chaos im Volkspark anschauen und dann vielleicht auch selbst aktiv bei der Beseitigung dieses Chaos werden. Wenn dann noch die abgezäunten Jungbäume als Toilette dienen und Grillende auf einen Polizisten prügeln, der sie zuvor ermahnt hat, muss die Frage gestellt werden, wie lange das Bezirksparlament da noch zuschaut und endlich seine ablehnende Haltung zu dem gestellten Antrag korrigiert.

Frank Petzsch, per E-Mail

Zum Artikel „Eigenbedarf in Schöneberg: Geschäftsmann will Rentner nach 23 Jahren aus Wohnung klagen“ vom 9. Mai

Es wird Zeit, dass es hier eine Gesetzesänderung gibt. Wenn jemand eine vermietete Wohnung kauft, dann sollte man erst nach 15 Jahren Selbstnutzung geltend machen können. Das verhindert folgende Vorgehensweise, wie in dem von Ihnen beschriebenen Fall: Man macht Selbstnutzung geltend. Ist der Mieter raus, wartet man 2 Jahre ab, wo man die Wohnung manchmal selbst nutzt. Dann verkauft man sie mit Gewinn, ohne Mieter.

Siegfried Werth, per E-Mail

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