SPD-Landeschef Steffen Krach hat Berlins Regierenden Bürgermeister, Kai Wegner (CDU), offen als Lügner bezeichnet. Anlass ist die Feststellung, dass das von Wegner „vielbeschworene Gespräch“ mit Bundeskanzler Friedrich Merz am Tag des Stromausfalls am 3. Januar nicht stattgefunden hat, so der Spitzenkandidat der Berliner SPD: „Wer solche Dinge frei erfindet und die Wahrheit verschweigt, ist schlicht und einfach ein Lügner“, sagte Krach. „Und warum das Kanzleramt dabei mitgemacht hat, ist auch eine Frage.“
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Streit um Telefonat: Kanzleramt korrigiert Angaben zu Wegner und Merz
Krach forderte von Wegner lückenlose Aufklärung: „Machen Sie endlich reinen Tisch.“ Das Bundeskanzleramt hatte eigene Angaben korrigiert und bestätigte, dass Merz und Wegner am 3. Januar 2026 nicht direkt miteinander telefoniert haben. Wegner hatte das Gespräch zuvor als Beleg für sein entschlossenes Krisenmanagement angeführt.

Schon zuvor war bekannt geworden, dass er ein Tennismatch an jenem Morgen zunächst verschwiegen hatte. Details seines Tagesablaufs wurden jeweils nur nach Recherchen von Medien publik.
BM



