Zum Artikel „Bilanz nach der Krise – Wo steht der RBB heute?“ vom 16.05.2026

Wenn ich den Fall so betrachte, hat Frau Schlesinger nicht die alleinige Schuld. Wo waren die Aufsichtsräte, Vorstände, die doch jährlich Einsicht nehmen in die jährlichen Bilanzen? Also Politiker der SPD, CDU, Grünen usw. Hier liegt das Problem. Man sieht doch: Diese Politiker haben keine Ahnung von ihrem Nebenjob, aber sie streichen fünfstellige Summen monatlich ein. Also nicht nur Frau Schlesinger allein ist die Schuldige. Sondern die Vorstände und Aufsichtsräte – auch die sind die Schuldigen.

Klaus Mallwitz, per Mail

Wenn man durch die Stadt läuft/fährt, sieht man überall Werbung für den RBB. Muss das sein? Diese Werbung kostet viel Geld der Beitragszahler, welches man sinnvoller in bessere Sendungen einsetzen sollte.

Siegfried Werth, per Mail

Zum Artikel „Wer kontrolliert die Preise für Berlins Fernwärme?“ vom 12.05.2026

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Ich sehe die Entwicklung der Fernwärme als einen gesamtgesellschaftlichen Auftrag, ebenso wie den gesamten Klimaschutz. Monopolgesellschaften müssen dabei entweder verhindert oder sehr stark reguliert werden. In Ihrem Bericht äußern die Wärmeversorger die Sorge, dass Vermieter sich einen schlanken Fuß machen und auf energetische Sanierung verzichten könnten. Das wird sicher nicht der Fall sein, weil auch diese Kosten auf den Mieter umgelegt werden können und so das Haus an Wert gewinnt. Die energetische Sanierung wird viel zu hoch bewertet. Ich habe bisher nirgendwo gelesen oder gehört, dass sich die Kosten oder der Verbrauch so reduziert haben, dass sich das in den Nebenkosten bemerkbar gemacht hat. Dazu kommt noch die Erhöhung der Kaltmiete durch die Umlage.

Joachim Jeserig, per Mail

Zum Artikel „Mehr arbeiten? So stehen die Bürger zu der Kanzler-Forderung“ vom 13.05.2026

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Einer der problematischen Anteile am demokratischen System liegt in der Mitnahme der Wähler bei absolut notwendigen Veränderungen, wenn es Aussagen politischer Gegner gibt, die suggerieren, es ginge auch gegen die demografische Entwicklung und Mathematik irgendwie weiter. Ohne den Glauben an die Prognose der Haushaltsexperten, dass wir spätestens 2029 unsere Steuereinnahmen komplett für Soziales, Verteidigung und Zinsen ausgeben und für Anderes nicht mehr bleibt, werden sich keine Mehrheiten für Veränderungen bilden. Und solange Gewerkschaftsführer ihrer Klientel nicht klarmachen können oder wollen, dass unsere Gesellschaft mehr von Leistung als von Streiks profitiert, steht dem wirtschaftlichen Niedergang nichts mehr im Weg.

Hans-Jürgen Schwanke, per Mail

Die Regierungskoalition ist willens und auch fähig, trotz großer Meinungsverschiedenheiten in der Sache, nötige Reformen unserer Sozialsysteme, die im Übrigen insgesamt ziemlich einzigartig in der Welt sind, anzugehen und letztlich auch durchzusetzen. Als reformunfähig zeigen sich jedoch große Teile der Gesellschaft, die einerseits Handlungsbedarf anerkennen, notwendige Maßnahmen im Ernstfall aber zerreden und mit Engstirnigkeit begleiten. Ärzte, die sich um ihre Pfründe sorgen,
Patienten, die keine Abstriche im Gesundheitssystem hinnehmen wollen, und Arbeitnehmer, die auf Vorschläge des Kanzlers – hinsichtlich unserer Wettbewerbsfähigkeit – die Arbeitskosten zu senken, mit Buhrufen und Gelächter antworten, sind nur einige beredte Beispiele dafür. Wenn unsere Exportstärke eines Tages in Exportschwäche umschlägt, wird uns jedoch das Lachen vergehen und uns zu viel gravierenderen Schritten zwingen.

Volker Rabsahl, per Mail

Trotz heftiger Diskussion besteht doch wohl in unserer Gesellschaft Einigkeit darüber, dass wir die Wirtschaft benötigen. Einer muss schließlich alles finanzieren. Dinge, die der Staat aus Steuergeldern bezahlt, die er leisten muss. Als älterer Bürger dieser Stadt will ich gerne Folgendes in Erinnerung rufen: Wir hatten früher eine 48-Stunden-Woche, mussten jeden zweiten Samstag bis mittags arbeiten und der jährliche Urlaub betrug zwölf Arbeitstage. Es gab kein Weihnachtsgeld beziehungsweise kein Urlaubsgeld und die Folge, man nannte es: Wirtschaftswunder. 

Wolfgang Horn, per Mail

Zum Artikel „Neuer Vorstoß für Wohnungen am Tempelhofer Feld“ vom 16.05.2026

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Endlich ein sinnvoller und annehmbarer Vorschlag für die Randbebauung auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof. So viele Wohnungen würden die derzeitige Wohnungsnot etwas entlasten und die exorbitant hohen Mieten in Berlin könnten etwas niedriger werden. Die egoistischen Gegner einer Bebauung hätten dann immer noch genügend Platz für ihre wahnwitzigen Utopien. Hoffentlich kommt sehr schnell eine entsprechende Genehmigung zustande. Und noch etwas: Die antiquierte Traufhöhe sollte endlich abgeschafft werden, denn Bauland wird immer knapper und damit teurer.

Gerhard Bornmann, per Mail

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