Berlin ist nicht gerade für seine Freundlichkeit bekannt – und offenbar auch nicht für seine Hundefreundlichkeit. Der „Dog Wellbeing Index 2026“ bescheinigt der Hauptstadt im deutschlandweiten Vergleich nur Platz 20 von 25. Das entspricht 21 von 70 möglichen Punkten. Kein überraschendes Ergebnis für alle, die regelmäßig durch Berlins Grünanlagen spazieren. Zerbrochene Bierflaschen und Vermüllung machen den Besuch von Parks nicht nur für Vierbeiner zur Herausforderung, sondern auch für ihre Besitzer.

„Dog Wellbeing Index 2026“: Diese sieben Faktoren sind entscheidend

Doch die vermüllten Parks sind nur ein Teil des Problems. Für den „Dog Wellbeing Index 2026“ wurden insgesamt sieben Indikatoren auf einer Skala von eins bis zehn bewertet: Grünflächenanteil, Anzahl der Hunde pro Einwohner, tierärztliche Versorgung, Hundepensionen, Luftqualität, Hundepflege und Hundeschulen.

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Die Ergebnisse für Berlin sind verheerend. Bei der tierärztlichen Versorgung landet die Hauptstadt mit gerade einmal 1,7 Punkten nahezu am Tabellenende. Wer schon einmal versucht hat, an einem Wochenende einen tierärztlichen Notdienst zu erreichen, weiß, wovon die Studie spricht. Auch bei Hundeschulen sieht es mit 2,8 Punkten kaum besser aus. Hundepflege-Angebote kommen auf 2,7 Punkte.

Bei den Grünflächen schneidet Berlin mit 4,9 Punkten noch vergleichsweise ordentlich ab – kein Wunder, die Hauptstadt hat viele Parks. Laut offiziellen Zahlen hat die Stadt etwa 2.500 öffentliche Park- und Grünanlagen. Doch wer mit seinem Hund regelmäßig durch Berliner Parks spazieren geht, dürfte über diesen Wert nur den Kopf schütteln. Denn viele der Grünanlagen sind für Vierbeiner alles andere als sicher.

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Das sind die sieben freundlichsten Städte für Hunde

Und wie sieht es in anderen deutschen Städten aus? In diesen Städten gibt es den höchsten Lebensstandard für Hunde:

  • Hannover: 55,1 Punkte
  • Duisburg: 39,4 Punkte
  • Hamburg: 39,3 Punkte
  • Bielefeld: 39,1 Punkte
  • Gelsenkirchen: 37,5 Punkte
  • Essen: 37,2 Punkte
  • Wuppertal: 37,2 Punkte

Diese fünf Städte sollten Hunde eher meiden

Mit 21 von 70 möglichen Punkten schneidet Berlin schlecht ab – doch es geht noch schlechter. Diese Städte landeten im Ranking hinter der Hauptstadt:

  • Frankfurt a. M.: 21 Punkte
  • Stuttgart: 20,1 Punkte
  • Mannheim: 20 Punkte
  • München: 19,2 Punkte
  • Nürnberg: 19,2 Punkte

Für Berlins Hunde bleibt die Lage also vorerst schwierig. Solange Parks vermüllt, Tierarzttermine rar und Hundeschulen Mangelware sind, dürfte die Hauptstadt im nächsten „Dog Wellbeing Index“ kaum besser abschneiden. Ein schwacher Trost für alle Berliner Hundebesitzer – München und Stuttgart schneiden noch schlechter ab.

pau