In einem Wohnhaus am Eichborndamm in Reinickendorf ist es am Montag zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen. Beide Beteiligten wurden verletzt, teilte die Polizei mit. Gegen 23:20 Uhr hatte ein Anwohner die Einsatzkräfte gerufen, weil er laute Streitgeräusche gehört und Blutspuren im Treppenhaus entdeckt hatte.

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Nach ersten Erkenntnissen war ein 28-Jähriger in das Haus gegangen und hatte an einer Wohnung im Hinterhaus geklingelt. Als ein 40-Jähriger die Tür öffnete, gerieten die beiden Männer zunächst in einen Wortstreit, der dann in eine Schlägerei eskalierte.

Berliner Polizei sichert blutiges Messer

Als die Polizei eintraf, war der 28-Jährige bereits in eine nahegelegene Gaststätte geflüchtet. Dort wurde er von Rettungskräften behandelt. Er hatte mehrere Schnittwunden am Kopf und Rücken sowie ein blaues Auge und musste im Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Der 40-Jährige erlitt eine Platzwunde am Kopf, mehrere Blutergüsse, Biss- und Kratzspuren sowie eine gebrochene Hand. Er wurde ambulant im Krankenhaus behandelt.

Die Polizei sicherte am Tatort, der sich über mehrere Bereiche des Hauses erstreckte, zahlreiche Spuren – darunter auch eine blutige Messerklinge. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zum genauen Ablauf der Tat.