Wenige Meter vom Kaufhaus des Westens (KaDeWe) entfernt prägt seit Jahren eine marode Immobilie das Straßenbild in der Ansbacher Straße. Wo das Luxuskaufhaus für Glanz und gehobenen Konsum steht, fällt das leerstehende Gebäude gegenüber vor allem durch Verwahrlosung auf: vermüllte Eingänge, eingeschlagene Fenster und eine von Graffiti gezeichnete Fassade. Das berichtet der „Tagesspiegel“. Im Kiez sorge das Haus seit Jahren für Ärger.

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Jetzt zeichne sich eine Lösung ab. Wie die Zeitung unter Berufung auf eine Antwort des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion in der BVV berichtet, soll das Gebäude mit der Hausnummer 35 abgerissen werden. An seiner Stelle sei ein Neubau mit 47 Wohnungen vorgesehen. Dafür sollen 14 bestehende Wohneinheiten abgerissen werden. Die nötigen bau- und erhaltungsrechtlichen Genehmigungen seien bereits im vergangenen Jahr erteilt worden.
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Dem Projekt vorausgegangen sei ein jahrelanger Streit. Bereits 2016 hätte eine erste Abrissgenehmigung vorgelegen, ohne dass daraus Konsequenzen gefolgt wären. Stattdessen kam es zu Verzögerungen, juristischen Auseinandersetzungen und behördlichen Auflagen. Zwischenzeitlich hätte das Bezirksamt den Eigentümer mehrfach dazu aufgefordert, die Wohnnutzung wiederherzustellen, und setzte dafür auch Zwangsgelder fest. Im Zuge neuer Verhandlungen mit dem Stadtentwicklungsamt sei das Vorhaben schließlich neu aufgesetzt worden.
Noch fehle die endgültige Abrissgenehmigung nach Zweckentfremdungsrecht. Diese sei an die Finanzierung des Projekts gekoppelt und solle nach Vorlage der entsprechenden Bankunterlagen erteilt werden. Im Bezirksamt geht man laut Medienbericht davon aus, dass die Umsetzung danach zeitnah beginnen kann.





